Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Für die Erstellung dieses Konzernabschlusses mussten Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen getroffen werden, die sich auf Ausweis und Höhe der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden, Erträge, Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten ausgewirkt haben. Genauere Angaben zu den aufgezählten Themen sowie gegebenenfalls die entsprechenden Buchwerte sind im Anhang unter den in der folgenden Aufzählung angegebenen Nummern dargestellt.

Ermessensentscheidungen

Ermessensentscheidungen waren bei der Erstellung des vorliegenden Konzernabschlusses insbesondere bei den folgenden Themen erforderlich:

  • Festlegung des Konsolidierungskreises durch Beurteilung der Beherrschungsmöglichkeiten (Kapitel „Konsolidierungskreis“); hiervon betroffen sind neben Zweckgesellschaften (Special Purpose Entities) insbesondere Beteiligungen, bei denen aufgrund besonderer Satzungsregelungen die Beherrschungsmöglichkeit nicht zwangsläufig mit der Stimmrechtsmehrheit verbunden ist
  • Klassifizierung von Leasingverhältnissen als Finanzierungs-Leasing oder Operating-Leasing – auch bei Sale-and-Leaseback-Transaktionen (Nummer 2 „Sonstige betriebliche Erträge“ und Nummer 20 „Sachanlagen“)
  • Einordnung von Immobilien als Finanzinvestitionen (Nummer 21 „Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien“)
  • Zuordnung von Finanzinstrumenten zu der Kategorie „Bis zur Endfälligkeit gehalten“ (Nummer 39 „Buchwerte und Fair Values nach Bewertungskategorien“)

Schätzungen und Annahmen

Schätzungen und zugrunde liegende Annahmen mit bedeutenden Auswirkungen sind insbesondere bei den folgenden Sachverhalten getroffen worden:

Obwohl die Schätzungen und Annahmen mit großer Sorgfalt getroffen wurden, können die tatsächlichen Werte in Einzelfällen von diesen abweichen. Die für den Konzernabschluss verwendeten Schätzungen und Annahmen werden regelmäßig überprüft. Änderungen werden zum Zeitpunkt der besseren Kenntnis berücksichtigt.