Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben der METRO AG alle Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die METRO AG die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik durch die Mehrheit der Stimmrechte oder gemäß Satzung, Unternehmensvertrag oder vertraglicher Vereinbarung innehat. Es sind 701 deutsche (Vorjahr 684) und 630 internationale (Vorjahr 610) Tochterunternehmen einbezogen, die von der METRO AG gemäß IAS 27 (Konzern- und Einzelabschlüsse) in Verbindung mit SIC-12 (Konsolidierung – Zweckgesellschaften) beherrscht werden.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Konsolidierungskreis wie folgt geändert:

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Stand 1. Januar 2012

1.295

Veränderungen im Geschäftsjahr 2012

 

Verschmelzung auf andere Konzerngesellschaften

–8

Verkäufe

–6

Sonstige Abgänge

–14

Neugründungen

58

Erwerbe

7

Stand 31. Dezember 2012

1.332

Die Zugänge aufgrund von Neugründungen (58 Gesellschaften) sind insbesondere auf die internationale Expansion von Media-Saturn (38 Gesellschaften) zurückzuführen. In den Erwerben ist der Kauf der xplace-Gruppe durch Media-Saturn mit 5 Gesellschaften enthalten. In den Verkäufen sind 3 Gesellschaften enthalten, die im Rahmen der Aufgabe des Großhandelsgeschäfts der METRO GROUP im Vereinigten Königreich verkauft wurden. Daneben ist in den Verkäufen die vormals vollkonsolidierte Gesellschaft OPCI FRENCH WHOLESALE PROPERTIES – FWP (OPCI) enthalten, die zum 31. Dezember 2012 als nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligung ausgewiesen wird. In den sonstigen Abgängen ist neben Anwachsungen und Liquidationen auch das Fachmarktzentrum Essen GmbH & Co. KG enthalten, das zum 31. Dezember 2012 als zu Anschaffungskosten bilanzierte Beteiligung ausgewiesen wird.

Einflüsse aus der Veränderung des Konsolidierungskreises werden, sofern sie von besonderer Bedeutung sind, unter den entsprechenden Abschlussposten gesondert erläutert.

5 assoziierte Unternehmen (Vorjahr 4) und 7 Gemeinschaftsunternehmen (Vorjahr 8) werden nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Insgesamt 7 Gesellschaften (Vorjahr 11), bei denen die METRO AG einen Stimmrechtsanteil zwischen 20 und 50 Prozent innehat, werden zu Anschaffungskosten bilanziert, da entweder die Assoziierungsvermutung widerlegt wurde oder aus Wesentlichkeitsüberlegungen auf die Anwendung der Equity-Methode verzichtet werden konnte.

Eine Übersicht aller wesentlichen Konzerngesellschaften ist unter Nummer 53 „Übersicht der wesentlichen vollkonsolidierten Konzerngesellschaften“ aufgeführt. Darüber hinaus erfolgt eine vollständige Auflistung aller Konzerngesellschaften sowie der assoziierten Unternehmen unter Nummer 55 „Anteilsbesitz der METRO AG zum 31. Dezember 2012 gemäß § 313 HGB“.