33. Sonstige Rückstellungen (langfristig)/Rückstellungen (kurzfristig)

Die sonstigen Rückstellungen (langfristig)/Rückstellungen (kurzfristig) haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

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Mio. €

Verpflich-
tungen
aus dem
Immo-
bilien-
bereich

Verpflich-
tungen
aus dem
Waren-
geschäft

Re-
struktu-
rierung

Steuern

Übrige

Gesamt

Stand 1.1.2012

194

189

159

191

276

1.009

Währungsumrechnung

–1

1

0

0

2

3

Zuführung

138

163

139

79

271

790

Auflösung

–33

–6

–15

–16

–50

–120

Inanspruchnahme

–72

–160

–101

–111

–151

–594

Veränderung Konsolidierungskreis

0

0

0

0

–6

–6

Zinsanteil in der Zuführung/
Veränderung des Zinssatzes

8

2

2

0

1

13

Umbuchung

–18

–6

2

–1

–4

–27

Stand 31.12.2012

217

184

186

142

339

1.068

Langfristig

139

0

32

112

141

424

Kurzfristig

78

184

154

30

198

644

Stand 31.12.2012

217

184

186

142

339

1.068

Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Immobilienbereich betreffen standortbezogene Risiken in Höhe von 116 Mio. € (Vorjahr 79 Mio. €), Mietunterdeckungen in Höhe von 22 Mio. € (Vorjahr 59 Mio. €), Mietverpflichtungen in Höhe von 46 Mio. € (Vorjahr 21 Mio. €) sowie Rückbauverpflichtungen in Höhe von 20 Mio. € (Vorjahr 20 Mio. €).

Sonstige Verpflichtungen des Immobilienbereichs in Höhe von 13 Mio. € (Vorjahr 15 Mio. €) entfallen im Wesentlichen auf Instandhaltungsverpflichtungen.

Bedeutende Komponenten der Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Warengeschäft sind Rückstellungen für Kundentreueprogramme in Höhe von 75 Mio. € (Vorjahr 78 Mio. €), Rückstellungen für Garantieleistungen in Höhe von 52 Mio. € (Vorjahr 56 Mio. €) sowie Rückstellungen für Rückgaberechte in Höhe von 40 Mio. € (Vorjahr 41 Mio. €).

Die Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 186 Mio. € (Vorjahr 159 Mio. €) betreffen im Wesentlichen die Vertriebslinie Real mit 67 Mio. € (Vorjahr 77 Mio. €), METRO Cash & Carry mit 47 Mio. € (Vorjahr 35 Mio. €) sowie sonstige Gesellschaften mit 50 Mio. € (Vorjahr 6 Mio. €).

Die übrigen Rückstellungen beinhalten vor allem Verpflichtungen für Prozesskosten/-risiken in Höhe von 76 Mio. € (Vorjahr 47 Mio. €). Hierin enthalten sind unter anderem Verpflichtungen aus einem 2012 gerichtlich protokollierten Vergleich im Zusammenhang mit einem Spruchverfahren. Darüber hinaus enthalten die übrigen Rückstellungen Abfindungsverpflichtungen in Höhe von 35 Mio. € (Vorjahr 22 Mio. €) sowie Bürgschafts- und Gewährleistungsrisiken in Höhe von 22 Mio. € (Vorjahr 19 Mio. €). Die Rückstellungen für anteilsbasierte Vergütungen betragen 6 Mio. € (Vorjahr 9 Mio. €). Darüber hinaus werden in dieser Kategorie Zinsen auf sonstige Rückstellungen in Höhe von 49 Mio. € (Vorjahr 75 Mio. €) ausgewiesen.

Ergänzende Erläuterungen zu den anteilsbasierten Vergütungen sind unter Nummer 48 „Anteilsbasierte Vergütung für Führungskräfte“ angegeben.

Die Veränderung des Konsolidierungskreises resultiert aus der Veräußerung des Großhandelsgeschäfts im Vereinigten Königreich.

Die Umbuchungen betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen, die im Zusammenhang mit der Veräußerung des Real-Geschäfts in Osteuropa in die Position „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten“ umgegliedert wurden.

Die Zinssätze für unverzinsliche langfristige Rückstellungen liegen, je nach Laufzeit und Land, zwischen 1,9 Prozent und 11,7 Prozent.