Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2012 erhöhte sich die Bilanzsumme um 779 Mio. € auf 34.766 Mio. €. Bei den langfristigen Vermögenswerten war im Geschäftsjahr 2012 ein Rückgang von 1.535 Mio. € auf 17.287 Mio. € zu verzeichnen, die kurzfristigen Vermögenswerte nahmen von 15.165 Mio. € auf 17.479 Mio. € zu.

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Langfristige Vermögenswerte

 

 

 

 

Mio. €

Anhang Nr.

31.12.2011

31.12.2012

1

Geänderte Bezeichnung (siehe Kapitel „Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses“)

2

Im Vorjahr in den Finanzanlagen enthalten

Langfristige Vermögenswerte

 

18.822

17.287

Geschäfts- oder Firmenwerte

17, 18

4.045

3.780

Sonstige immaterielle Vermögenswerte

17, 19

454

407

Sachanlagen

17, 20

12.661

11.324

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

17, 21

209

199

Finanzanlagen1

17, 22

76

247

Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen2

17, 22

3

92

Sonstige finanzielle und andere Vermögenswerte1

23

470

500

Latente Steueransprüche

24

904

738

Die Geschäfts- oder Firmenwerte verringerten sich um 265 Mio. € auf 3.780 Mio. €. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen aus der Umgliederung der Firmenwerte von Real Polen und Real Russland in die „Zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte“ sowie aus außerplanmäßigen Abschreibungen von Geschäfts- oder Firmenwerten bei METRO Cash & Carry in Höhe von 70 Mio. €. Die Abnahme der Sachanlagen in Höhe von 1.337 Mio. € ist ebenfalls vor allem mit der Umklassifizierung von Vermögenswerten in die „Zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte“ zu begründen. Ferner ist Immobilienvermögen in Höhe von 257 Mio. € abgegangen. Die Erhöhung der langfristigen Finanzanlagen um 171 Mio. € liegt im Wesentlichen an den im Rahmen der Veräußerung von MAKRO Cash & Carry im Vereinigten Königreich zugegangenen Anteilen an der Booker Group PLC in Höhe von 190 Mio. €. Darüber hinaus sind im Berichtsjahr nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen in Höhe von 90 Mio. € zugegangen. Sie betreffen im Wesentlichen die nach der Entkonsolidierung verbliebenen Anteile an einem französischen Immobilienfonds sowie Anteile an einer pakistanischen Immobiliengesellschaft. Der Rückgang der latenten Steueransprüche resultiert im Wesentlichen aus der laufenden Fortschreibung temporärer Differenzen sowie dem Abgang von Immobilienvermögen. Darüber hinaus wurden im Zusammenhang mit dem geplanten Abgang der ausländischen Real-Töchter sowie der entkonsolidierten Aktivitäten von MAKRO Cash & Carry im Vereinigten Königreich latente Steueransprüche ausgebucht.

Weitere Informationen zur Entwicklung der langfristigen Vermögenswerte sind im Konzernanhang unter den in der Tabelle angegebenen Nummern zu finden.

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Kurzfristige Vermögenswerte

 

 

 

 

Mio. €

Anhang Nr.

31.12.2011

31.12.2012

1

Geänderte Bezeichnung (siehe Kapitel „Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses“)

Kurzfristige Vermögenswerte

 

15.165

17.479

Vorräte

25

7.608

6.826

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

26

551

568

Finanzanlagen1

 

119

22

Sonstige finanzielle und andere Vermögenswerte1

23

2.882

2.886

Ertragsteuererstattungsansprüche

 

431

347

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

29

3.355

5.299

Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte

30

219

1.531

Das Vorratsvermögen ist um 782 Mio. € auf 6.826 Mio. € gesunken. Die Abnahme ist in erster Linie eine Folge der Umklassifizierung von Vorratsvermögen in die „Zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte“. Darüber hinaus führten bestandsoptimierende Maßnahmen bei METRO Cash & Carry zu einem Rückgang der Vorräte. Die kurzfristigen Finanzanlagen sanken im Wesentlichen aufgrund der Veräußerung von Fondsanlagen um 97 Mio. € auf 22 Mio. €. Die Verringerung der Ertragsteuererstattungsansprüche um 84 Mio. € auf 347 Mio. € ist auf erstattete Kapitalertragsteueransprüche zurückzuführen. Die Erhöhung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 1.944 Mio. € gegenüber dem Vorjahr ergibt sich auch aus der nun langfristiger ausgelegten Refinanzierungsstrategie und der vorzeitigen Refinanzierung der 2013 fälligen Finanzierungen. Die „Zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte“ stiegen im Wesentlichen durch die Veräußerung des Real-Geschäfts in Osteuropa von 219 Mio. € auf 1.531 Mio. €.

Weitere Informationen zur Entwicklung der kurzfristigen Vermögenswerte sind im Konzernanhang unter den in der Tabelle angegebenen Nummern zu finden.