Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands

Die Vorstandsvergütung besteht aus einer fixen Grundvergütung und 2 variablen Komponenten: der erfolgsabhängigen Vergütung (Short Term Incentive) sowie der Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung (Long Term Incentive). Zusätzlich gewährt das Unternehmen eine betriebliche Altersversorgung und Nebenleistungen. Im Zuge der Weiterentwicklung des Vergütungssystems im Oktober 2010 wurde das Verhältnis der Komponenten Grundvergütung, Short Term Incentive und Long Term Incentive zueinander verändert. Die relative Gewichtung des Long Term Incentive wurde erhöht und das Vergütungssystem insgesamt stärker auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Um die individuelle Leistungsbezogenheit der Vorstandsvergütung sicherzustellen, behält sich der Aufsichtsrat der METRO AG generell das Recht vor, das individuelle Short Term Incentive nach seinem Ermessen um bis zu 30 Prozent zu reduzieren oder um bis zu 30 Prozent zu erhöhen.

Seit dem 1. Januar 2012 folgen die dienstvertraglichen Regelungen aller amtierenden Mitglieder des Vorstands den Maßgaben der neuen Vergütungssystematik, sodass hinsichtlich der variablen Komponenten der Vergütung nur eine eingeschränkte Vergleichbarkeit gegenüber dem Vorjahr besteht.

Das Vergütungssystem für den Vorstand der METRO AG entsprach bisher und entspricht weiterhin den Vorgaben des Aktiengesetzes und den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Die Gesamtbezüge sowie die einzelnen Vergütungskomponenten stehen in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben und Leistungen des jeweiligen Mitglieds des Vorstands sowie zur Lage der Gesellschaft und erfüllen die gesetzlichen Anforderungen an die Üblichkeit von Vergütungen. Die Incentivierung setzt Leistungsanreize für den Vorstand, den Unternehmenswert zu steigern, und ist auf eine nachhaltige und langfristige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Die einzelnen Komponenten der Vorstandsvergütung stellen sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt dar:

Grundvergütung

Die Grundvergütung ist fest vereinbart und wird in 12 monatlichen Raten ausbezahlt.

Erfolgsabhängige Vergütung (Short Term Incentive)

Das Short Term Incentive der Mitglieder des Vorstands wird im Wesentlichen dadurch bestimmt, wie sich der Return on Capital Employed (RoCE) und die Net Earnings entwickeln. Durch die Verwendung der Kennziffer Net Earnings in Kombination mit dem RoCE wird eine positive Ergebnisentwicklung der METRO GROUP honoriert. Der RoCE ergibt sich aus der Division des EBIT durch das Capital Employed, die Net Earnings entsprechen grundsätzlich dem Periodenergebnis. Der Aufsichtsrat kann eine Bereinigung um Sonderfaktoren beschließen.

Die aktiven Mitglieder des Vorstands erhalten nach Maßgabe der neuen Vergütungssystematik pro 0,01 Prozentpunkte RoCE oberhalb eines Mindestwerts von 7 Prozent einen Betrag zwischen 500 € und 833 €. Hinzu kommt pro Million erzielter Net Earnings ein Betrag von 304 € bis 506 €. Der Aufsichtsrat der METRO AG legt die Höhe der Beträge auf Basis der Unternehmensstrategie und der mittelfristigen Zielsetzung fest, prüft sie regelmäßig und passt sie gegebenenfalls an. Die jährliche Auszahlung der erfolgsabhängigen Vergütung gemäß RoCE und Net Earnings ist begrenzt. Für die Vorstandsvergütung 2012 wurden individuell folgende Werte zugrunde gelegt:

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€ p. a.

Betrag pro 0,01 Prozentpunkte RoCE oberhalb 7 Prozent

Betrag pro Million Net Earnings

Begrenzung der Auszahlung

1

Mitglied des Vorstands bis 31. März 2012

Olaf Koch

833

506

3.900.000

Mark Frese

500

304

2.080.000

Heiko Hutmacher

500

304

2.080.000

Frans W. H. Muller

625

380

2.600.000

Joël Saveuse1

1.400

850

2.600.000

Das Short Term Incentive von Herrn Saveuse war auch von Zielen für die Entwicklung der Vertriebslinie Real abhängig (Zielwert für das EBITaC – EBIT after Cost of Capital – der Real-Gruppe). Aus dem Grad der Zielerreichung wurde ein mit der vereinbarten Grundtantieme zu multiplizierender EBITaC-Faktor ermittelt. Die EBITaC-basierte Vergütung von Herrn Saveuse war grundsätzlich auf maximal 2,7 Mio. € pro Jahr begrenzt. Die jährliche Auszahlung der Grundtantieme (900.000 €) war garantiert. Auszahlungen aus dem Short Term Incentive auf Basis des RoCE und der Net Earnings der METRO GROUP wurden auf die erfolgsabhängige Vergütung von Herrn Saveuse gemäß EBITaC der Real-Gruppe angerechnet.

Die erfolgsabhängige Vergütung der Mitglieder des Vorstands wird im Regelfall im jeweils folgenden Geschäftsjahr nach Feststellung des Jahresabschlusses ausgezahlt. Herr Saveuse, ausgeschieden aus dem Vorstand mit Wirkung zum 31. März 2012, erhielt die erfolgsabhängige Vergütung für den Zeitraum 1. Januar 2012 bis 31. März 2012, die auf Grundlage einer Schätzung fixiert wurde, bereits im April 2012.

Anteilsbasierte Vergütung (Long Term Incentive)

Das Long Term Incentive ist eine Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung. Sie zielt darauf ab, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern.

Performance Share Plan 2009–2013

Durch Beschluss des Personalausschusses des Aufsichtsrats und mit Zustimmung des Aufsichtsrats hat die METRO AG 2009 einen auf 5 Jahre angelegten Performance Share Plan eingeführt. Für jedes Mitglied des Vorstands wird zunächst ein Zielwert festgesetzt. Um die Zielanzahl der Performance Shares zu ermitteln, wird der Zielwert durch den Aktienkurs bei Zuteilung dividiert. Maßgeblich ist dabei der 3-Monats-Durchschnittskurs der METRO-Aktie vor dem Zuteilungszeitpunkt. Ein Performance Share berechtigt zu einer Barauszahlung in Höhe des Kurses der METRO-Aktie zum Auszahlungszeitpunkt. Auch hier ist der 3-Monats-Durchschnittskurs der METRO-Aktie vor dem Auszahlungszeitpunkt maßgeblich.

In Abhängigkeit von der relativen Performance der METRO-Aktie im Vergleich zum Mittelwert aus den Aktienindizes DAX 30 und Dow Jones Euro STOXX Retail – Total Return – wird nach Ablauf eines Performance-Zeitraums von mindestens 3 und höchstens 4,25 Jahren die endgültige Anzahl der auszuzahlenden Performance Shares bestimmt. Diese entspricht der Zielanzahl, wenn eine Gleich-Performance zu den genannten Aktienindizes erreicht wird. Bis zu einer Outperformance von 60 Prozent erhöht sich die Anzahl linear auf den Maximalwert von 200 Prozent der Zielanzahl. Bis zu einer Underperformance von 30 Prozent reduziert sich die Anzahl entsprechend bis auf 50 Prozent. Bei einer höheren Underperformance fällt die Anzahl auf 0.

Die Auszahlung kann zu 6 möglichen Zeitpunkten erfolgen. Der früheste Auszahlungstermin ist 3 Jahre nach Zuteilung der Performance Shares. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Auszahlung alle 3 Monate möglich. Die Mitglieder des Vorstands haben die Wahl, zu welchem Zeitpunkt ihre Performance Shares ausgezahlt werden. Eine Aufteilung auf mehrere Auszahlungszeitpunkte ist nicht möglich. Die Obergrenze der Auszahlung (Cap) liegt beim 5-Fachen des Zielwerts.

Mit dem Performance Share Plan wurden zugleich sogenannte Share Ownership Guidelines eingeführt: Als Voraussetzung für die Auszahlung der Performance Shares sind die Mitglieder des Vorstands verpflichtet, bis zum Ablauf der 3-jährigen Sperrfrist ein eigenfinanziertes Investment in METRO-Aktien aufzubauen und zu halten. Dadurch partizipieren sie als Aktionäre unmittelbar an Kursanstiegen, aber gegebenenfalls auch an Kursverlusten der METRO-Aktie. Das Aktieninvestment unterstützt die langfristige und auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtete Ausgestaltung des Vergütungssystems und führt zu einer ausgewogenen Aufteilung zwischen den verschiedenen Vergütungskomponenten. Das eigenfinanzierte Investment gilt für die gesamte Laufzeit des Performance Share Plan.

Altersversorgung

Im Jahr 2009 wurde für die Mitglieder des Vorstands eine betriebliche Altersversorgung in Form einer Direktzusage mit einer beitragsorientierten und einer leistungsorientierten Komponente eingeführt.

Die Finanzierung der beitragsorientierten Komponente erfolgt gemeinsam durch den Vorstand und das Unternehmen. Dabei gilt die Aufteilung „7 + 7 + 7“. Sofern das Vorstandsmitglied einen Eigenbeitrag von 7 Prozent seiner definierten Bemessungsgrundlage erbringt, fügt das Unternehmen den gleichen Beitrag hinzu. In Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Lage leistet das Unternehmen darüber hinaus einen Zusatzbeitrag in nochmals gleicher Höhe. Aufgrund des gesamtwirtschaftlichen Umfelds wurde dieser Zusatzbeitrag im Berichtsjahr erneut ausgesetzt. Die beitragsorientierte Komponente ist über die Hamburger Pensionsrückdeckungskasse VVaG (HPR) kongruent rückgedeckt. Die Verzinsung der Beiträge erfolgt nach Maßgabe der Überschussbeteiligung der HPR mit einer Garantie auf die eingezahlten Beiträge. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds vor Eintritt eines Versorgungsfalls bleiben die Beiträge mit dem erreichten Stand erhalten.

Anspruch auf Versorgungsleistungen besteht,

  • wenn das Dienstverhältnis mit oder nach Erreichung der Regelaltersgrenze in der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung endet,
  • als vorzeitige Altersleistung, wenn das Dienstverhältnis nach Vollendung des 60. Lebensjahres und vor Erreichen der Regelaltersgrenze endet,
  • als Invalidenleistung, wenn das Dienstverhältnis vor Erreichen der Regelaltersgrenze endet und die Voraussetzungen vorliegen,
  • als Hinterbliebenenleistung, wenn das Dienstverhältnis durch Tod endet.

Die Auszahlung sieht ein Wahlrecht zwischen Kapital, Ratenzahlungen und lebenslanger Rente vor. Bei Invalidität oder Tod wird eine Mindestauszahlung gewährt. Hierbei wird das bestehende Versorgungsguthaben um die Summe der Beiträge aufgestockt, die dem Vorstandsmitglied für jedes Kalenderjahr bis zu einer Beitragszeit von insgesamt 10 Jahren, maximal jedoch bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres, künftig noch gutgeschrieben worden wären. Diese leistungsorientierte Komponente ist nicht rückgedeckt, sondern wird im Versorgungsfall unmittelbar vom Unternehmen erbracht.

Weitere Leistungen für den Fall der Beendigung der Tätigkeit

Die aktiven Mitglieder des Vorstands erhalten über die beschriebene Altersversorgung hinaus keine Leistungen für den Fall der Beendigung ihrer Tätigkeit. Es werden insbesondere keine Ruhegelder gewährt. Im Falle des Todes eines Vorstandsmitglieds während der aktiven Dienstzeit wird den Hinterbliebenen die Grundvergütung für den Sterbemonat sowie für weitere 6 Monate gezahlt.

Nebenleistungen

Die den Mitgliedern des Vorstands gewährten Nebenleistungen umfassen geldwerte Vorteile aus Sachbezügen (z. B. Dienstwagen).

Sonstiges

Die Mitglieder des Vorstands der METRO AG haben keinen Anspruch auf zusätzliche Vergütungen oder besondere Leistungen aufgrund eines Wechsels der Beherrschung (Change of Control).

Long Term Incentive im Geschäftsjahr 2012

Der Zielwert für die Tranche 2012 beträgt für Herrn Koch 1,6 Mio. €, für die Herren Frese und Hutmacher jeweils 0,96 Mio. € und für Herrn Muller 1,2 Mio. €. Nach den Bedingungen des Performance Share Plan wurden Herrn Koch 54.832 Performance Shares, den Herren Frese und Hutmacher jeweils 32.899 Performance Shares und Herrn Muller 41.124 Performance Shares zugeteilt. Der Wert einer Share Unit betrug im Zeitpunkt der Gewährung 29,18 €. Bei den zugeteilten Performance Shares handelt es sich nicht um eine fixe Stückzahl von Rechten im Sinne der §§ 285 Satz 1 Nr. 9 a Satz 4 HGB beziehungsweise 314 Abs. 1 Nr. 6 a Satz 4 HGB, sondern um eine Zielanzahl. Nach den Bedingungen des Performance Share Plan können Ansprüche hieraus im Zeitpunkt ihrer Gewährung nicht mit einer fixen Stückzahl beschrieben werden. Der Wert der im Jahr 2012 zugeteilten Performance Shares wurde durch externe Gutachter nach einem anerkannten finanzmathematischen Verfahren (Monte-Carlo-Simulation) ermittelt. Das geforderte eigenfinanzierte Investment beträgt für Herrn Koch 0,5 Mio. €, für die Herren Frese und Hutmacher jeweils 0,32 Mio. € und für Herrn Muller 0,4 Mio. €.

Außer der im Geschäftsjahr 2012 ausgegebenen Tranche des Performance Share Plan verfügen die Herren Koch und Muller über Rechte aus den Tranchen 2010 und 2011; Herr Muller auch über Rechte aus der Tranche 2009. Herr Frese verfügt aus Vordienstzeiten innerhalb der METRO GROUP vor seiner Bestellung zum Mitglied des Vorstands über Rechte aus den Tranchen 2009, 2010 und 2011. Herrn Saveuse, aus dem Vorstand ausgeschieden mit Ablauf des 31. März 2012, wurden im Jahr 2012 keine Performance Shares gewährt. Die Herrn Saveuse in den Jahren 2009, 2010 und 2011 gewährten Performance Shares wurden im Rahmen einer Aufhebungsvereinbarung abgefunden.

Angaben zum weiteren Inhalt der Aufhebungsvereinbarung finden sich unten im Abschnitt „Leistungen nach Beendigung der Tätigkeit im Geschäftsjahr 2012“.

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Vergütung des Vorstands im Geschäftsjahr 20121

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Long Term Incentive

 

 

Tsd. €

Geschäfts-
jahr

Grund-
vergütung

Neben-
leistungen

Short Term Incentive

Wert der gewährten Tranchen2

(Auszahlung aus in der Vergangenheit gewährten Tranchen)

Gesamt3

(Effektive Vergütung4)

1

Angaben nach HGB § 285 Satz 1 Nr. 9a beziehungsweise § 314 Abs. 1 Nr. 6a (ohne Altersversorgungsaufwendungen)

2

Dargestellt ist der Fair Value zum Zeitpunkt der Gewährung der Tranche

3

Summe der Spalten Grundvergütung, Nebenleistungen, STI und Wert der gewährten Tranchen

4

Summe der Spalten Grundvergütung, Nebenleistungen, STI und Auszahlung aus in der Vergangenheit gewährten Tranchen

5

Vorsitzender des Vorstands seit 1. Januar 2012

6

Mitglied des Vorstands seit 1. Januar 2012

7

Mitglied des Vorstands seit 1. Oktober 2011

8

Mitglied des Vorstands bis 31. März 2012; Short Term Incentive gemäß Vereinbarung über die Aufhebung des Dienstvertrags fixiert auf Grundlage einer Schätzung

9

Werte 2011 ausgewiesen für die im Geschäftsjahr 2012 aktiven Mitglieder des Vorstands

Olaf Koch5

2011

800

26

1.199

295

(0)

2.320

(2.025)

2012

1.200

63

75

1.522

(0)

2.860

(1.338)

Mark Frese6

2011

0

0

0

0

(0)

0

(0)

2012

720

142

38

913

(0)

1.813

(900)

Heiko Hutmacher7

2011

180

23

107

0

(0)

310

(310)

2012

720

186

31

913

(0)

1.850

(937)

Frans W. H. Muller

2011

842

184

967

709

(6)

2.702

(1.999)

2012

900

124

39

1.142

(0)

2.205

(1.063)

Joël Saveuse8

2011

1.000

29

1.199

295

(6)

2.523

(2.234)

2012

250

9

328

0

(0)

587

587

Gesamt9

2011

2.822

262

3.472

1.299

(12)

7.855

(6.568)

2012

3.790

524

511

4.490

(0)

9.315

(4.825)

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Performance Share Plan (Tranchen 2009–2012)

 

 

 

 

Tranche

Ende der
Sperrfrist

3-Monats-
Durchschnittskurs
vor Zuteilungs-
zeitpunkt

Anzahl Performance 
Shares Vorstand zum
31.12.2012

2009

August 2012

36,67 €

18.407

2010

August 2013

42,91 €

27.382

2011

August 2014

41,73 €

44.932

2012

April 2015

29,18 €

161.754

Aus der Tranche 2009, deren Sperrfrist im August 2012 endete, erfolgte im Geschäftsjahr 2012 keine Auszahlung an die Mitglieder des Vorstands.

Im Geschäftsjahr 2012 haben sich Wertveränderungen aus den laufenden Tranchen anteilsbasierter Vergütungsprogramme ergeben. Der Aufwand für die Gesellschaft betrug betreffend Herrn Koch 0,063 Mio. €, betreffend Herrn Frese 0,021 Mio. € und betreffend Herrn Hutmacher 0,052 Mio. €. In Bezug auf Herrn Muller ist ein Ertrag von 0,042 Mio. € entstanden; betreffend Herrn Saveuse haben sich keine wesentlichen Wertveränderungen bis zu seinem Ausscheiden aus dem Vorstand ergeben.

Leistungen nach Beendigung der Tätigkeit im Geschäftsjahr 2012 (einschließlich Altersversorgung)

Im Geschäftsjahr 2012 wurden für die aktiven Mitglieder des Vorstands der METRO AG 5,1 Mio. € für Leistungen nach Beendigung der Tätigkeit aufgewendet (Vorjahr 6,0 Mio. €). Davon entfielen auf die Altersversorgung von Herrn Koch rund 0,176 Mio. €, von Herrn Frese rund 0,134 Mio. €, von Herrn Hutmacher rund 0,135 Mio. €, von Herrn Muller rund 0,139 Mio. € und von Herrn Saveuse rund 0,028 Mio. €.

Mit Herrn Saveuse, der mit Wirkung zum Ablauf des 31. März 2012 einvernehmlich aus dem Vorstand ausschied, wurde im Geschäftsjahr 2012 eine Vereinbarung über die vorzeitige Aufhebung seines Dienstvertrags getroffen. Zur Abgeltung der Restlaufzeit seines Dienstvertrags (1. April 2012 bis 30. April 2013) wurde eine Abfindung in Höhe von 4,502 Mio. € vereinbart, die die Ansprüche von Herrn Saveuse unter Berücksichtigung der Entwicklung erfolgsabhängiger und anteilsbasierter Vergütungskomponenten auf Grundlage einer konservativen Schätzung abdeckt. Von dieser Abfindung wird ein Teilbetrag von 0,5 Mio. €, für den im Jahr 2012 eine Rückstellung gebildet wurde, erst im April des Jahres 2013 zur Zahlung fällig unter der Bedingung, dass ein vereinbartes Wettbewerbsverbot beachtet wird.

Gesamtbezüge 2012 der früheren Mitglieder des Vorstands

Für frühere Mitglieder des Vorstands der METRO AG und der auf die METRO AG verschmolzenen Gesellschaften sowie ihre Hinterbliebenen wurden Leistungen in Höhe von 8,3 Mio. € (Vorjahr 9,4 Mio. €) erbracht. Die für Herrn Saveuse beschriebenen Leistungen nach Beendigung der Tätigkeit im Geschäftsjahr 2012 sind hierin enthalten.

Der Barwert des Verpflichtungsvolumens für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen betrug 55,1 Mio. € (Vorjahr 47,8 Mio. €).