Demografischer Wandel

Im Zuge des demografischen Wandels verändert sich nicht nur die Struktur unserer Belegschaft, sondern auch die unserer Kunden: Die Vielfalt in Bezug auf die ethnische Zugehörigkeit steigt, während sich die Verteilung von Alt und Jung sowie das Verhältnis zwischen Männern und Frauen verändert. Um den vielfältigen Bedürfnissen der Konsumenten gerecht zu werden, passen unsere Vertriebslinien ihre Konzepte, Sortimente und Vermarktungsstrategien gezielt an die Erwartungen der Kunden vor Ort an. Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber verfolgen wir zudem eine vorausschauende Personalpolitik – mit einer systematischen Führungskräfteentwicklung sowie gezielten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Indem wir ein attraktives Arbeitsumfeld schaffen, fördern wir darüber hinaus die Vielfalt unserer Belegschaft. Auf diese Weise können wir noch besser von den verschiedenen Stärken und Ideen unserer Mitarbeiter profitieren und so unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern.

Der Vorstand der METRO AG

Prof. Sarah Harper, Leiterin des Oxford Institute of Population Ageing, University of Oxford (Foto)

»Durch die Alterung der Bevölkerung in Europa wird es im Jahr 2050 48 Millionen weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter geben als heute. Das bedeutet, dass in den 27 EU-Mitgliedstaaten durchschnittlich nur noch 2 – statt wie aktuell 4 – Menschen im erwerbsfähigen Alter auf jeden Bürger über 65 kommen. Es wird daher weithin davon ausgegangen, dass die Alterung der EU-Bevölkerung zu einem demografischen Defizit führen wird. Dieses besteht darin, dass die arbeitsfähige Bevölkerung nicht groß genug ist, um den zunehmenden Bevölkerungsanteil älterer Menschen zu versorgen. Die Internationalisierung des Arbeitsmarkts könnte außerdem dazu führen, dass qualifizierte Arbeitnehmer die EU verlassen und Europa gleichzeitig für Fachkräfte außerhalb der Region weniger attraktiv wird. Und doch lässt sich nicht sicher vorhersagen, welche Veränderungen dem Arbeitsmarkt bevorstehen. Möglicherweise senken technologische Fortschritte die Anzahl von Beschäftigten, die notwendig sind, um die Wirtschaft zu tragen. Gleichzeitig könnte der Pool an Arbeitskräften dadurch wachsen, dass mehr Frauen am Arbeitsmarkt teilnehmen, junge Menschen früher in das Arbeitsleben einsteigen oder das Rentenalter heraufgesetzt wird. Ausschlaggebend wird sein, ob und wie die EU in der Lage ist, sich auf eine neue demografische Zukunft einzustellen.«

Prof. Sarah HarperLeiterin des Oxford Institute of Population Ageing, University of Oxford