Nahrungssicherung

Weltweit steigende Bevölkerungszahlen erhöhen die Nachfrage nach Lebens mitteln und anderen Konsumgütern. Gleichzeitig wird die Herstellung des entsprechenden Produktangebots durch den Rückgang natürlicher Ressourcen erschwert. Unser Engagement für Nahrungssicherung setzt bei unseren Zulieferern an: Im Kern geht es darum, die Flächenerträge zu verbessern und den Anteil marktfähiger Güter zu steigern, ohne dabei Raubbau an natürlichen Ressourcen zu betreiben. Wir helfen den Erzeugern daher dabei, ihre eigenen Prozesse zu verbessern. Auf der nächsten Stufe der Wertschöpfungskette investieren wir in effiziente Transport-, Verpackungs- und Waren wirtschaftssysteme, um die Qualität der Lebensmittel möglichst lange zu erhalten. Produkte, die in Kürze das Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen und noch verzehrfähig sind, geben wir an die Tafelorganisationen ab. Zudem sensibilisieren wir unsere Kunden durch Kampagnen für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln, sodass Abfälle gar nicht erst entstehen.

Der Vorstand der METRO AG

Andrew Sharpless, Chief Executive Officer OCEANA (Foto)

»Laut der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation brauchen wir weltweit 70 Prozent mehr Nahrungsmittel, um die Nahrungsversorgung für die gesamte Weltbevölkerung zu sichern, die bis zum Jahr 2050 voraussichtlich auf 9 Milliarden Menschen anwachsen wird. Die Ressourcen, die zur Produktion dieser zusätzlichen Nahrungsmittel nötig sind, werden jedoch immer knapper oder müssten durch die landwirtschaftliche Erschließung von Flächen bereitgestellt werden, die für das natürliche Gleichgewicht der Erde unverzichtbar sind, wie zum Beispiel Regenwälder. Weiterhin schrumpft die Gesamtfläche, die zum Lebensmittelanbau oder für Weidetiere zur Verfügung steht, auch durch die als Folge des Klimawandels häufiger auftretenden Dürren und durch die Umwandlung von Nutzflächen, auf denen statt Lebensmitteln Biotreibstoffe angebaut werden. Die ärmste Milliarde der Erdbevölkerung ist bereits heute von Fisch als Eiweißquelle abhängig. Seit Menschengedenken dient das Meer mit Fisch für eine ausreichende und oft preiswerte Nahrungsquelle. Wir müssen den Wildfischbestand vor der Ausrottung retten, damit er für viele weitere Jahre als wichtigste Proteinquelle der Menschheit dienen kann.«

Andrew SharplessChief Executive Officer Oceana