United Nations Global Compact

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Mit dem Beitritt zum United Nations Global Compact – der weltweit größten Initiative für unternehmerische Verantwortung – unterstreicht die METRO GROUP, dass Nachhaltigkeit ein integraler Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie ist, und verschafft ihrem langjährigen Engagement für eine verantwortungsbewusste und ethisch korrekte Geschäftstätigkeit eine noch größere Transparenz.

Mit der vorliegenden Fortschrittsmitteilung erfüllt die METRO GROUP ihre Verpflichtung aufzuzeigen, mit welchen Leitlinien und Maßnahmen sie ihre Leistungen innerhalb der Bereiche Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung verbessert und dafür sorgt, dass die 10 Grundprinzipien des Global Compact nicht nur heute, sondern auch in Zukunft bei strategischen Entscheidungen wie auch in der täglichen Arbeit geachtet werden.

 

DÜSSELDORF, IM MÄRZ 2013

 

Unterschrift Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO AG (Handschrift)

OLAF KOCH
VORSTANDSVORSITZENDER DER METRO AG

 

United Nations Global Compact Fortschrittsmeldung 2012

Mit der folgenden Tabelle führen wir beispielhaft Verpflichtungen und Managementsysteme auf, die der Einhaltung der 10 Prinzipien dienen, Maßnahmen, die wir ergriffen haben, und Ergebnisse, die wir im Berichtszeitraum 2012 erzielen konnten.

 

Menschenrechte und Arbeitsnormen

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Prinzip

 

Verpflichtungen
und Management-
systeme

 

Maßnahmen 2012

 

Leistungen 2012

PRINZIP 1: Unterstützung der Menschen-
rechte

PRINZIP 2: Ausschluss von Menschenrechts-
verletzungen

PRINZIP 3: Wahrung der Vereinigungs-
freiheit und Recht auf Kollektiv-
verhandlungen

PRINZIP 4: Abschaffung jeder Art von Zwangsarbeit

PRINZIP 5: Abschaffung der Kinderarbeit 

PRINZIP 6: Beseitigung von Diskriminierung

 

METRO GROUP Corporate Principles

METRO GROUP Geschäftsgrundsätze

Antidiskriminie-
rungsleitlinie

METRO GROUP Leitlinien zu fairen Arbeitsbedingungen und zur Sozial-
partnerschaft

Internationale Standards entlang der Lieferkette (BSCI)

ILO (International Labour Organization) Kernarbeitsnormen, verankert in verschiedensten Unternehmens-
leitlinien

Sozialstandard-
klausel in Lieferan-
tenverträgen

OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen, verankert in verschiedensten Unternehmens-
leitlinien

 

Unterstützung von Nonfood-Eigenimport-Lieferanten*, die über MGB Hong Kong liefern, bei der Implementierung des BSCI-Standards (Business Social Compliance Initiative) oder eines äquivalenten Sozialstandardsystems, sofern die importierten Produkte in einem von der BSCI bewerteten Risikoland hergestellt wurden (*Lieferanten, die die METRO GROUP in dem jeweiligen Jahr mit Bekleidung, Schuhen, Spielwaren und Hartwaren für den EU-Markt beliefert haben)

Nach Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ 2007 Beitritt zum gleichnamigen Mitgliederverein im Jahr 2012

DAX-30-Selbstver-
pflichtung zur Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen (METRO-Führungs-
ebenen 1–3)

Initiierung des Mitarbeiternetzwerks „Frauen“ mit entsprechender Verpflichtung des Vorstands

Engagement im Bereich Inklusion, vgl. Kapitel Mitarbeiter und Soziales

 

62 Prozent der BSCI-relevanten Lieferanten haben Sozialaudit gemäß BSCI bestanden
 

 

 

 

Siehe Kennzahlenteil Lieferkette und Produkte
 

 

 

 

Umsetzung interner Abläufe bei Kontrolle und Dokumentation von Sozialstandardsystemen entlang der gesamten Lieferkette durch Einführung systematischer IT-Unter-
stützung (Quality Link) verbessert

Anteil der Frauen in Führungspositionen auf 19,7 Prozent erhöht
 

 

 

 

Siehe Kennzahlenteil Mitarbeiter und Soziales
 

 

 

 

In 2 Dritteln der Länder sind je nach Vertriebsgesellschaft Tarifverträge auf Sektor- oder Unternehmensebene bereits gültig oder derzeit in Vorbereitung. Diese Tarif-
verträge sind Ergebnis des sozialen Dialogs zwischen Managementvertretern vor Ort und einer oder mehreren lokalen Arbeitnehmerver-
tretungen wie beispielsweise den Gewerkschaften.

Bekenntnis zu fairen Arbeitsbedingungen und sozialer Partnerschaft vertieft, Selbstbewertung der METRO GROUP in allen Ländern durchgeführt, konzernweite Information über Broschüre zu den wesentlichen Fakten für faire Arbeitsbedingungen

Gesellschaftlicher Dialog mit internationaler Gewerkschaftsorganisation UNI Global Commerce auf globaler Ebene fortgesetzt

Teilnahme am UNI Global METRO Alliance Meeting in Berlin, hier wurde u. a. über das Bekenntnis zu fairen Arbeitsbedingungen und sozialer Partnerschaft diskutiert
 

 

 

 

Siehe Kapitel Mitarbeiter und Soziales

Umweltschutz

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Prinzip

 

Verpflichtungen
und Management-
systeme

 

Maßnahmen 2012

 

Leistungen 2012

PRINZIP 7: Vorsorgender Umweltschutz

PRINZIP 8:
Förderung einer   größeren Verantwortung gegenüber der Umwelt

PRINZIP 9:
Verbreitung um-
weltfreundlicher Technologien

 

METRO GROUP Corporate Principles

METRO GROUP Umweltleitlinien

Energie- und Umweltmanage-
mentsysteme

Einkaufsrichtlinien, z. B. Fischeinkaufs-
politik

Internationale Standards entlang der Lieferkette (GLOBAL G.A.P., IFS)

The Consumer Goods Forum Board Resolution on Deforestation

The Consumer Goods Forum Board Resolution on Sustainable Refrigeration

Retail Forum Agreement on Waste

Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO)

 

Überarbeitung und Erhöhung des Klimaschutzzieles

Ausbau von Smart-Metering-Systemen zur Erfassung und Kontrolle der Energieverbräuche

Umsetzung von Energieeinspar-
maßnahmen (u. a. „Energy Saving Programme“)

Umsetzung der Fischeinkaufspolitik, Erarbeitung weiterer Einkaufsrichtlinien

Gremienarbeit (nachhaltiger Konsum, Meeresschutz etc.)

Aktive Unterstützung des ASC (Aquaculture Stewardship Council)

Freiwillige Rücknahme von Elektroaltgeräten bei Media-Saturn

Kooperation von Media-Saturn mit dem größten deutschen Nachhaltigkeitsportal Utopia sowie mit klima:aktiv in Österreich, um energiesparende Geräte zu bewerben

Beteiligung an der kostenlosen Rück-
nahme von LEDs und Energiesparlampen in den Märkten von Real Deutschland

Einsatz natürlicher Kältemittel wie CO2 oder Ammoniak in 5 weiteren Märkten

Beteiligung am Forest Footprint Disclosure

Installation von Stromtankstellen an verschiedenen Standorten zur Förderung der Elektromobilität

 

Treibhausgasemissionen um 2,5 Prozent pro m2 Verkaufs-
fläche gegenüber dem Vorjahr reduziert

Smart-Metering-Systeme in mehr als 95 Prozent aller Verkaufsstandorte weltweit implementiert

Energieverbrauch pro m2 Verkaufsfläche um 3,4 Prozent gegenüber 2011 gesenkt

Papierverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent absolut reduziert

METRO GROUP hat sich für den „CDP Carbon Disclosure Leadership Index“ für den deutschsprachigen Raum qualifiziert

Energiemanagement der METRO PROPERTIES Energy Management GmbH nach ISO 50001 und Umweltmanage-
mentsysteme bei METRO Cash & Carry Dänemark nach ISO 14001 erneut zertifiziert

BREEAM-Zertifikat für das von METRO PROPERTIES verwaltete M1 Shopping Centre in Poznań, Polen erhalten
 

 

 

 

Siehe Kapitel Energie- und Ressourcenmanagement
 

 

 

 

Siehe Kennzahlenteil
Energie- und Ressourcenmanagement
 

 

 

 

Forum für nachhaltigen Kakao durch Real mitbegründet

Angebot an ökologisch und sozial zertifizierten Produkten ausgeweitet (beispielsweise GOTS-Produkte unter Dachlabel „natürlich GALERIA“ bei Galeria Kaufhof, Textilprodukte aus „Cotton made in Africa“ bei Real)

Partnerschaftsprogramme zur nachhaltigen Erzeugung von Lebensmitteln in Kooperation mit Bayer CropScience in 12 Ländern implementiert
 

 

 

 

Siehe Kapitel Lieferkette und Produkte

Korruptionsbekämpfung

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Prinzip

 

Verpflichtungen
und Management-
systeme

 

Maßnahmen 2012

 

Leistungen 2012

PRINZIP 10: Maßnahmen gegen Korruption

 

METRO GROUP Corporate Principles

METRO GROUP Geschäftsgrundsätze

OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen, verankert in verschiedensten Unternehmens-
leitlinien

 

Durchführung des zweiten konzernweiten Compliance Day

Einführung konzern-
weiter Antikorrup-
tionsrichtlinien und Weiterentwicklung des konzernweiten Kartellrechts-Compliance-Programms mit umfangreichen Schulungsmaßnahmen

Verpflichtende Präsenzschulungen bis zu 2,5 Stunden) für relevante Mitarbeiter der METRO GROUP zu Antikorruptionsricht-
linien für den Umgang mit Amtspersonen / Behörden und für den Umgang mit Geschäftspartnern

Implementierung eines internen Kontroll-
systems zur Steuerung von Compliance-Risiken innerhalb operativer Abläufe, einschließlich systemischer Kontrollen, 4-Augen-Prinzip und Funktionstrennung

Konzernweite Umfrage unter Führungskräften der Ebenen 1 bis 3 zur Messung des Fortschritts von Compliance mit Bericht an den Vorstand und im Compliance-Newsletter

 

Über 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Hierarchien wurden bis Ende 2012 konzernweit zu den Antikorruptionsrichtlinien trainiert. Dies entspricht bereits über 80 Prozent der gesamten Zielgruppe.

E-Trainings zur Korruptionsprävention durchlaufen die Mitarbeiter bereits in 13 Landesgesellschaften.

Siehe Kapitel Verantwortungsvolle Unternehmensführung

Siehe Kapitel Gesellschaftspolitik und Stakeholder-Dialog