Finanzergebnis und Steuern

  Download XLS (24 kB)

Mio. €

12M 2012

9M 2012

9M 2013

1

Vorjahresanpassung (siehe Kapitel „Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses“)

2

Geänderte Bezeichnung (siehe Kapitel „Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses“)

Betriebliches Ergebnis EBIT1

1.395

409

703

Ergebnis aus assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen2

2

2

6

Sonstiges Beteiligungsergebnis

15

3

7

Zinsertrag/-aufwand (Zinsergebnis)1

–547

–394

–365

Übriges Finanzergebnis

–36

–50

–162

Finanzergebnis1

–566

–439

–514

Ergebnis vor Steuern EBT1

829

–30

189

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag1

–714

16

–260

Periodenergebnis

115

–14

–71

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis setzt sich im Wesentlichen aus dem Zinsergebnis von –365 Mio. € (9M 2012: –394 Mio. €) und dem übrigen Finanzergebnis von –162 Mio. € (9M 2012: –50 Mio. €) zusammen. Das Zinsergebnis verbesserte sich hauptsächlich durch geringere Zinsaufwendungen. Die Veränderung des übrigen Finanzergebnisses um –112 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme des Gesamtergebnisses aus Wechselkurseffekten sowie Bewertungsergebnissen von Sicherungsgeschäften und Sicherungszusammenhängen. Dies ist überwiegend eine Folge der Entwicklung einiger osteuropäischer Währungen und der damit verbundenen Wechselkurseffekte und Sicherungsgeschäfte. Ferner wirkten sich Währungseffekte in Höhe von 66 Mio. € aus, die aus der Umrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen entstanden sind und aufgrund des Abgangs des Tochterunternehmens erfolgswirksam aufgelöst und als Sonderfaktor im Finanzergebnis gezeigt werden.

Weitere Angaben zum Finanzergebnis sind im Konzernanhang unter den Nummern 6 bis 9 „Ergebnis aus assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen“, „Sonstiges Beteiligungsergebnis“, „Zinsertrag/Zinsaufwand“ und „Übriges Finanzergebnis“ enthalten.

Steuern

Der deutliche Rückgang an gezahlten beziehungsweise geschuldeten Steuern gegenüber dem Geschäftsjahr 2012 resultiert im Wesentlichen aus dem – aufgrund des fehlenden Weihnachtsgeschäfts – niedrigen Vorsteuerergebnis im Rumpfgeschäftsjahr 2013. Davon entfällt der überwiegende Teil auf das Cash-and-Carry-Geschäft im Ausland. In Deutschland ist der Rückgang an Ertragsteueraufwendungen auf die Vertriebslinie Media-Saturn zurückzuführen. Eine Vergleichbarkeit des Steueraufwands im Rumpfgeschäftsjahr 2013 zum ausgewiesenen Steueraufwand im Vorjahresvergleichszeitraum ist nicht gegeben. Ursache hierfür ist, dass die Steuer zu den unterjährigen Quartalen nach den Vorschriften der Zwischenberichterstattung – IAS 34 (Zwischenberichterstattung) – mithilfe des sogenannten integralen Ansatzes ermittelt wird. Diesem Ansatz zufolge entspricht der ausgewiesene Steueraufwand der prognostizierten Jahressteuerquote und umfasst einen zwölfmonatigen Berichtszeitraum. Das Steuerergebnis im Rumpfgeschäftsjahr 2013 bezieht sich dagegen auf neun Monate.

Der vergleichsweise geringe Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern im Berichtszeitraum basiert im Wesentlichen auf der Umkehrung beziehungsweise dem Auslaufen abzugsfähiger temporärer Differenzen im Vorjahr. Darüber hinaus erfolgte eine proportionale Fortschreibung der temporären Differenzen im Rumpfgeschäftsjahr 2013.

  Download XLS (23 kB)

Mio. €

12M 2012

9M 2013

1

Vorjahresanpassung (siehe Kapitel „Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses“)

Gezahlte bzw. geschuldete Steuern

528

232

davon Deutschland

(161)

(67)

davon international

(367)

(165)

davon Steueraufwand/-ertrag der laufenden Periode

(516)

(240)

davon Steueraufwand/-ertrag aus Vorperioden

(12)

(–8)

Latente Steuern1

186

28

davon Deutschland1

(103)

(–9)

davon international1

(83)

(37)

 

714

260

Im Berichtszeitraum beträgt die Konzernsteuerquote 137,8 Prozent (12M 2012: 86,2 Prozent). Bereinigt um Sonderfaktoren liegt die Quote bei 94,5 Prozent (12M 2012: 49,1 Prozent). Die Konzernsteuerquote bildet das Verhältnis zwischen dem ausgewiesenen Ertragsteueraufwand und dem Vorsteuerergebnis ab. Die rechnerisch hohe Konzernsteuerquote ist im Wesentlichen auf das niedrige Vorsteuerergebnis im Rumpfgeschäftsjahr 2013 zurückzuführen, sodass geringe Veränderungen beim Ergebnis beziehungsweise Steueraufwand zu hohen Ausschlägen in der Quote führen.

Weitere Erläuterungen zu Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Konzernanhang unter der Nummer 11 „Steuern vom Einkommen und vom Ertrag“ enthalten.