Kapitalstruktur

Kapitalstruktur der METRO GROUP

Mio. €

Kapitalstruktur der METRO GROUP (Grafik)

1 Vorjahresanpassung (siehe Kapitel „Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses“)

Die Konzernbilanz der METRO GROUP weist zum 30. September 2013 ein Eigenkapital von 5.206 Mio. € aus (30.9.2012: 5.649 Mio. €; 31.12.2012: 5.666 Mio. €). Die Gewinnrücklagen sind seit dem 31. Dezember 2012 um 421 Mio. € gesunken. Dieser Rückgang resultierte insbesondere aus der Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2012 in Höhe von 327 Mio. €. Die Eigenkapitalquote beträgt 18,1 Prozent (30.9.2012: 17,9 Prozent; 31.12.2012: 16,3 Prozent). Der Anteil der Gewinnrücklagen am Eigenkapital liegt bei 34,4 Prozent gegenüber 39,1 Prozent zum 31. Dezember 2012. Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter reduzierten sich gegenüber dem 31. Dezember 2012 um 46 Mio. € auf 27 Mio. €. Der Rückgang setzt sich im Wesentlichen zusammen aus dem Anteil am Gesamtergebnis, der den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnen ist (0 Mio. €), abzüglich von Dividenden (–51 Mio. €).

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Mio. €

Anhang Nr.

31.12.2012

30.9.2012

30.9.2013

1

Vorjahresanpassung (siehe Kapitel „Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses“)

Eigenkapital

31

5.666

5.649

5.206

Gezeichnetes Kapital

 

835

835

835

Kapitalrücklage

 

2.544

2.544

2.551

Gewinnrücklagen1

 

2.214

2.239

1.793

Anteile nicht beherrschender Gesellschafter1

 

73

31

27

Die bilanzielle Nettoverschuldung beträgt 5.391 Mio. € (30.9.2012: 7.734 Mio. €; 31.12.2012: 3.245 Mio. €). Sie wird ermittelt durch Saldierung der Finanzschulden inklusive Finanzierungs-Leasingverhältnissen in Höhe von 7.963 Mio. € (30.9.2012: 9.814 Mio. €; 31.12.2012: 8.550 Mio. €) mit den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten gemäß Bilanz in Höhe von 2.564 Mio. € (30.9.2012: 2.075 Mio. €; 31.12.2012: 5.299 Mio. €) sowie den Geldanlagen in Höhe von 8 Mio. € (30.9.2012: 5 Mio. €; 31.12.2012: 6 Mio. €).

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Mio. €

31.12.2012

30.9.2012

30.9.2013

1

In der Bilanz in den sonstigen finanziellen und anderen Vermögenswerten (kurzfristig) enthalten

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente gemäß Bilanz

5.299

2.075

2.564

Geldanlagen > 3 Monate < 1 Jahr1

6

5

8

Finanzschulden (inkl. Finanzierungs-Leasingverhältnissen)

8.550

9.814

7.963

Nettoverschuldung

3.245

7.734

5.391

An den langfristigen Schulden zum 30. September 2013 haben die langfristigen Finanzschulden mit 5.763 Mio. € (30.9.2012: 7.052 Mio. €; 31.12.2012: 6.736 Mio. €) den größten Anteil. Ihr Rückgang resultiert im Wesentlichen aus fälligkeitsbedingten Umgliederungen in die kurzfristigen Finanzschulden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken im Rumpfgeschäftsjahr 2013 auf 9.805 Mio. € (30.9.2012: 10.430 Mio. €; 31.12.2012: 13.513 Mio. €). Der deutlich niedrigere Wert gegenüber dem 31. Dezember 2012 ist hauptsächlich auf die Vertriebslinien Media-Saturn sowie METRO Cash & Carry zurückzuführen. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen das bedingt durch das Weihnachtsgeschäft hohe Verbindlichkeitenvolumen am Jahresende, das bereits im Folgequartal auf ein Normalmaß zurückgeführt wurde. Im Vergleich zum 30. September 2012 ergibt sich eine Verminderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 625 Mio. €. Den größten Anteil an diesem Rückgang trägt Real, was auf die Veräußerung des Real-Geschäfts in Osteuropa zurückzuführen ist. Darüber hinaus trugen verkürzte Zahlungsziele der Lieferanten sowie Währungseffekte bei METRO Cash & Carry und Media-Saturn zu der Reduzierung bei. Zum 30. September 2013 betrugen die kurzfristigen Finanzschulden 2.200 Mio. € (30.9.2012: 2.762 Mio. €; 31.12.2012: 1.814 Mio. €). Der Zugang gegenüber dem 31. Dezember 2012 resultiert im Wesentlichen aus Umgliederungen von langfristigen Finanzschulden in Höhe von 756 Mio. € für Fälligkeiten im kommenden Geschäftsjahr. Gegenläufig wirkte sich die Tilgung von Commercial Papers in Höhe von 205 Mio. € sowie die Tilgung von Schuldscheindarlehen mit 150 Mio. € aus. Die kurzfristigen sonstigen finanziellen und anderen Verbindlichkeiten waren zum 30. September 2013 mit 2.531 Mio. € deutlich niedriger als zum 31. Dezember 2012 (30.9.2012: 2.364 Mio. €; 31.12.2012: 2.910 Mio. €). Der Grund hierfür sind im Wesentlichen die hohen Umsatzsteuerverbindlichkeiten zum Ende des Kalenderjahres aufgrund des Weihnachtsgeschäfts. Die Abnahme der Ertragsteuerschulden gegenüber dem 31. Dezember 2012 um 110 Mio. € ergibt sich vor allem aus den geleisteten Steuerzahlungen aufgrund von veranlagten Steuererklärungen im In- und Ausland. Die „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten“ in Höhe von 264 Mio. € resultieren im Wesentlichen aus dem veräußerten, aber aufgrund aufschiebender Bedingungen noch nicht abgegangenen Real-Geschäft in Polen.

Die Fremdkapitalquote ist gegenüber dem 31. Dezember 2012 um 1,8 Prozentpunkte auf 81,9 Prozent gesunken. Die kurzfristigen Schulden haben einen Anteil von 66,1 Prozent am gesamten Fremdkapital nach 68,9 Prozent zum 31. Dezember 2012.

Angaben zur Fälligkeits-, Währungs- und Zinsstruktur der finanziellen Schulden sowie zu Kreditlinien sind im Konzernanhang unter Nummer 36 „Finanzschulden“ enthalten.

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Mio. €

Anhang Nr.

31.12.2012

30.9.2012

30.9.2013

1

Vorjahresanpassung (siehe Kapitel „Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses“)

Langfristige Schulden

 

9.064

9.728

8.003

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen1

32

1.518

1.483

1.508

Sonstige Rückstellungen

33

424

422

429

Finanzschulden

34, 36

6.736

7.052

5.763

Sonstige finanzielle und andere Verbindlichkeiten

34, 37

227

615

176

Latente Steuerschulden

24

159

156

127

Kurzfristige Schulden

 

20.072

16.231

15.602

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

34, 35

13.513

10.430

9.805

Rückstellungen

33

644

539

621

Finanzschulden

34, 36

1.814

2.762

2.200

Sonstige finanzielle und andere Verbindlichkeiten

34, 37

2.910

2.364

2.531

Ertragsteuerschulden

34

291

136

181

Schulden i. Z. m. zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten

30

900

0

264

Weitere Informationen zur Entwicklung der Schulden sind im Konzernanhang unter den in der Tabelle angegebenen Nummern zu finden. Angaben zu Eventualverbindlichkeiten sowie sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden im Konzernanhang unter Nummer 44 „Eventualverbindlichkeiten“ und Nummer 45 „Sonstige finanzielle Verpflichtungen“ gemacht.