Vermögenslage

Im Rumpfgeschäftsjahr 2013 verringerte sich die Bilanzsumme um 5.991 Mio. € auf 28.811 Mio. €. Bei den langfristigen Vermögenswerten war im Rumpfgeschäftsjahr 2013 ein Rückgang von 677 Mio. € auf 16.646 Mio. € zu verzeichnen.

Langfristige Vermögenswerte

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Mio. €

Anhang Nr.

31.12.2012

30.9.2012

30.9.2013

1

Neue Bilanzposition (siehe Kapitel „Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses“)

2

Vorjahresanpassung (siehe Kapitel „Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses“)

Langfristige Vermögenswerte

 

17.323

18.562

16.646

Geschäfts- oder Firmenwerte

18

3.780

4.022

3.763

Sonstige immaterielle Vermögenswerte

19

407

418

393

Sachanlagen

20

11.324

12.202

10.709

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

21

199

207

156

Finanzanlagen

22

247

252

319

Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen1

22

92

57

132

Sonstige finanzielle und andere Vermögenswerte2

23

360

327

337

Latente Steueransprüche

24

914

1.077

837

Die Sachanlagen betragen 10.709 Mio. € (30.9.2012: 12.202 Mio. €; 31.12.2012: 11.324 Mio. €). Die Reduzierung der Sachanlagen in Höhe von 615 Mio. € ist vor allem mit negativen Währungseffekten in Russland, der Türkei und Japan zu begründen. Zudem lagen die Investitionen im Berichtszeitraum unter den planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen. Die latenten Steueransprüche betragen zum 30. September 2013 837 Mio. € (30.9.2012: 1.077 Mio. €; 31.12.2012: 914 Mio. €). Der Rückgang gegenüber dem 31. Dezember 2012 resultiert im Wesentlichen aus der laufenden Fortschreibung temporärer Differenzen im Rumpfgeschäftsjahr 2013.

Weitere Informationen zur Entwicklung der langfristigen Vermögenswerte sind im Konzernanhang unter den in der Tabelle angegebenen Nummern zu finden.

Kurzfristige Vermögenswerte

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Mio. €

Anhang Nr.

31.12.2012

30.9.2012

30.9.2013

Kurzfristige Vermögenswerte

 

17.479

13.046

12.165

Vorräte

25

6.826

6.599

5.856

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

26

568

532

547

Finanzanlagen

 

22

55

8

Sonstige finanzielle und andere Vermögenswerte

23

2.886

2.892

2.601

Ertragsteuererstattungsansprüche

 

347

662

297

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

29

5.299

2.075

2.564

Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte

30

1.531

231

292

Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken um 5.314 Mio. € auf 12.165 Mio. €. Zum 30. September 2013 besitzt die METRO GROUP Vorratsvermögen in Höhe von 5.856 Mio. € (30.9.2012: 6.599 Mio. €; 31.12.2012: 6.826 Mio. €). Der Rückgang um 970 Mio. € im Rumpfgeschäftsjahr 2013 ist im Wesentlichen bedingt durch den starken Bestandsabbau bei Media-Saturn. Hauptursache hierfür sind saisonbedingt hohe Lagerbestände zum 31. Dezember 2012, die im Folgequartal deutlich reduziert wurden. Im Vergleich zum 30. September 2012 verminderte sich das Vorratsvermögen um 743 Mio. €. Wesentliche Faktoren hierfür sind bestandsoptimierende Maßnahmen der Vertriebslinien Media-Saturn und METRO Cash & Carry sowie die Veräußerung des Real-Geschäfts in Osteuropa. Die Verringerung der Ertragsteuererstattungsansprüche gegenüber dem 31. Dezember 2012 um 50 Mio. € auf 297 Mio. € ist auf erstattete Kapitalertragsteueransprüche zurückzuführen. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betragen zum 30. September 2013 2.564 Mio. € (30.9.2012: 2.075 Mio. €; 31.12.2012: 5.299 Mio. €). Der Rückgang gegenüber dem 31. Dezember 2012 ist insbesondere dadurch begründet, dass zum Ende des Kalenderjahres eine hohe Liquidität durch das Weihnachtsgeschäft besteht. Der Anstieg im Vergleich zum 30. September 2012 resultiert im Wesentlichen aus der Veräußerung des Real-Geschäfts in Osteuropa, Immobilientransaktionen sowie dem niedrigeren Investitionsvolumen. Die „Zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte“ fielen im Wesentlichen durch den Abgang des Real-Geschäfts in Russland, der Ukraine und Rumänien um 1.239 Mio. € auf 292 Mio. €.

Weitere Informationen zur Entwicklung der kurzfristigen Vermögenswerte sind im Konzernanhang unter den in der Tabelle angegebenen Nummern zu finden.