Gesellschaftspolitik und Stakeholder-Dialog

Das Vertrauen verschiedener Akteure bildet die Basis der gesellschaftlichen Akzeptanz gegenüber einem Unternehmen. Ein zentraler Bestandteil, um dieses Vertrauen zu erhalten, ist die Auseinandersetzung mit unseren Stakeholdern: Denn neben den engen Beziehungen zu unseren Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden gibt es viele andere Menschen, die in Berührung mit unserem unternehmerischen Handeln kommen. Daraus erwachsen verschiedene Ansprüche an das unternehmerische Verhalten. In der Schnittmenge zwischen Unternehmens- und Gesellschaftswerten bedeutet nachhaltige Unternehmensführung für uns, im Rahmen der eigenen Geschäftstätigkeit auch zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beizutragen. Die Kompetenz dazu bündeln wir in den zuvor beschriebenen Handlungsfeldern Lieferkette und Produkte, Energie- und Ressourcenmanagement sowie Mitarbeiter und Soziales. Innerhalb dieser Felder können wir dort, wo wir tätig werden, unsere Prozesse sowie unsere Produkte und Services fortlaufend hinsichtlich ihrer umwelt- und sozialbezogenen Folgen verbessern. Im Querschnitt zu den übrigen Handlungsfeldern unterstützen uns der Austausch im Unternehmen sowie der wirtschafts- und gesellschaftspolitische Diskurs und die Zusammenarbeit mit unseren Anspruchsgruppen dabei, frühzeitig die Anforderungen zu identifizieren und relevante Themen anzugehen.

Beispielsweise geben Konferenzen und Roadshows, aber auch Besuche in unserem Hauptsitz in Düsseldorf mit Vorstandsgesprächen und Standortbesichtigungen eine sinnvolle und gute Gelegenheit, die METRO GROUP verschiedenen Akteuren des Kapitalmarkts zu präsentieren. Den direkten Dialog nutzen wir, um auf spezifische Anliegen unserer Aktionäre, potenzieller Investoren und Analysten einzugehen. Für den gesellschaftspolitischen Meinungsaustausch geben wir unseren Stakeholdern in der neuen Publikation „METRO GROUP HANDELSBRIEF“ ein Forum und wir beziehen sie eng in die inhaltliche Vorbereitung unserer Veranstaltungen wie der MITTWOCHSGESELLSCHAFTEN in Berlin und Brüssel ein.

Eine Mitarbeit in verschiedenen Gremien ist für uns sinnvoll, weil wir Fach- und Branchenkenntnisse besitzen, die im Diskurs mit Verbänden, Nichtregierungsorganisationen, der Politik und der Öffentlichkeit häufig unabdingbar sind, um geeignete Lösungen für gesellschaftliche, technische oder wirtschaftliche Herausforderungen zu finden. Beispiele für die Zusammenarbeit sind die Strategische Partnerschaft zur Harmonisierung von Standards im Rahmen der Global Sustainable Seafood Initiative (GSSI) und die branchenübergreifende Kooperation zum Thema Rückverfolgbarkeit mit GS1 und weiteren Partnern entlang der Wertschöpfungskette (siehe dazu Abschnitt „Lieferkette und Produkte“). Darüber hinaus hat die METRO GROUP 2013 ein dreijähriges Abkommen mit der European Federation of Food Banks (FEBA) geschlossen, um die Tafel- bzw. Food-Bank-Bewegung auch auf europäischer Ebene zu unterstützen.

Neben diesem gesellschaftlichen Beitrag aus dem Kerngeschäft heraus wollen wir zudem unserer Verantwortung als guter Unternehmensbürger gerecht werden. Zu den Schwerpunkten unseres gemeinnützigen Engagements zählen Investitionen in das Gemeinwesen. So unterstützen wir beispielsweise Projekte an unseren Standorten oder leisten einen Betrag zur Milderung der Folgen von Katastrophen.

Zielerreichungsgrad

Maßnahme noch nicht gestartet

Maßnahme gestartet

Maßnahme fortlaufend

Maßnahme beendet

Ziel neu implementiert

In Bearbeitung

Ziel erreicht

Ziel nicht erreicht

Thema

Ziele

Status
Zieler­reichung

Maßnahmen

Status
Maß-
nahmen

 

 

 

 

 

STAKE­HOLDER-DIALOG

Die METRO GROUP führt den Dialog mit Experten und Stakeholdern zu Themen ihrer Handlungsfelder.

Vertreter der METRO GROUP werden mindestens einmal pro Jahr mit ausgewählten Experten Themen diskutieren, die in Verbindung mit globalen Herausforderungen und die als geschäfts-relevant identifiziert wurden.

 

 

 

 

Durch den Ausbau von Entwicklungs- und Kooperationspartnerschaften gelingt es, Herausforderungen anzugehen; so werden wirtschaftliche wie auch gesellschaftliche Erträge erzielt.

2014 werden für relevante Themen unserer Handlungsfelder Projektansätze entwickelt und potenzielle strategische Partner für die Umsetzung identifiziert. Im Rahmen des regelmäßigen Austauschs fanden 2013 Treffen statt mit:

  • BMZ: Treffen und Dialog zu Kooperationsmöglichkeiten zum Thema Nahrungssicherung.
  • GIZ: Austausch zu einer möglichen Kooperation im Energiebereich in Südostasien.
  • IDH: Austausch zum Aufbau einer Kooperation bei ASC-Produkten (Aquaculture Stewardship Council) aus Vietnam und Indien.
  • BCS, IFC und Global GAP: Treffen und Austausch zum Aufbau einer multilateralen Kooperation zur Lieferantenqualifizierung nach Global GAP in der Ukraine.
  • FAO: Zusammenarbeit im Rahmen der Global Sustainable Seafood Initiative (GSSI); Austausch und Kooperationsaufbau zu Themen wie verantwortungsbewusste Beschaffung und Nahrungssicherung.

Bewertung in relevanten Nachhaltigkeitsindizes und -rankings

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Index/Ranking

Rating/Punkte

Skala

Dow Jones Sustainability Index (DJSI)

60

0–100

Oekom Corporate Rating

C+

A+–D–

CDP DACH 350

97 A– (Disclosure/Performance) Climate Disclosure Leadership Index (CPLI) DACH: Sector Leader Consumer Discretionary (ex Auto) Index Leader MDAX

0–100/A–E

CDP – Forests Program

Teilnahme

CDP – Water Program

Teilnahme

Vertiefende Informationen und weitere Kennzahlen zum Thema Nachhaltigkeit finden sich im METRO GROUP Nachhaltigkeitsbericht 2012 sowie auf unserer Website unter der Rubrik Nachhaltigkeit.