33. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

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Mio. €

30.9.2014

30.9.2015

Rückstellungen für Pensionen (Direktzusagen)

853

699

Rückstellungen für mittelbare Zusagen

631

392

Rückstellungen für betriebliche Höherversorgung

6

1

Rückstellungen für betriebliche Altersversorgung

116

111

Rückstellungen für pensionsähnliche Verpflichtungen

77

66

 

1.684

1.270

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach den Regelungen des IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen beinhalten Verpflichtungen, bei denen es sich größtenteils um Leistungen aus Regelungen der betrieblichen Altersversorgung handelt. Es bestehen leistungsorientierte Ansprüche aus unmittelbaren Zusagen (Direktzusagen) und gegenüber externen Versorgungsträgern (Unterstützungskassen in Deutschland und Pensionsfonds oder Versicherungen im Ausland). Das Vermögen der externen Träger dient ausschließlich der Finanzierung der Pensionsansprüche und ist als Planvermögen qualifiziert. Die Versorgungsleistungen sind gemäß den jeweiligen Leistungsplänen einkommens- und dienstzeitbezogen; die dienstzeitbezogenen Versorgungsleistungen werden auf der Grundlage von Festbeträgen gewährt.

Im Folgenden werden die wichtigsten leistungsorientierten Altersversorgungspläne beschrieben.

Deutschland

Die METRO GROUP gewährt einer Vielzahl von Mitarbeitern in Deutschland eine Zusage auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen. Neuzusagen werden in Form von leistungsorientierten Zusagen im Sinne des IAS 19 (beitragsorientierte Leistungszusagen im Sinne des Betriebsrentengesetzes) gewährt, die eine Entgeltumwandlungs- und eine Arbeitgeber-Matching-Komponente enthalten. Die Beiträge werden an eine Rückdeckungsversicherung gezahlt, aus der im Versorgungsfall die fälligen Leistungen gewährt werden. Für die nicht durch die Rückdeckungsversicherung gedeckten Ansprüche wird eine Rückstellung gebildet.

Darüber hinaus bestehen verschiedene für den Neuzugang geschlossene Versorgungswerke, die in der Regel lebenslängliche Renten ab Rentenbeginn oder ab anerkannter Invalidität vorsehen. Die Leistungen sind größtenteils als Festbetrag oder über einen jährlichen Steigerungsbetrag definiert. In Sonderfällen berechnet sich die Leistung unter Anrechnung der gesetzlichen Renten. Diese Zusagen sehen Witwenleistungen in unterschiedlicher Höhe in Abhängigkeit der Leistung vor, die der ehemalige Mitarbeiter erhalten hat oder im Falle der Invalidität erhalten hätte. Die Altzusagen werden teilweise durch in Unterstützungskassen gehaltenes Vermögen gedeckt, die nicht durch Vermögen gedeckten Teile durch Rückstellung. Die Gremien (Vorstand und Mitgliederversammlung) der Unterstützungskassen setzen sich sowohl aus Arbeitgeber- als auch aus Arbeitnehmervertretern zusammen. Der Vorstand hat über die Mittelverwendung und die Kapitalanlage zu entscheiden. Er kann Dritte mit der Verwaltung des Kassenvermögens beauftragen. Gesetzliche Mindestdotierungsverpflichtungen existieren nicht. Sofern zugesagte Leistungen nicht aus dem Vermögen der Unterstützungskasse erbracht werden können, hat der Arbeitgeber die Leistungen direkt zu erbringen.

Niederlande

In den Niederlanden gibt es einen leistungsorientierten Pensionsplan, der zusätzlich zu Altersleistungen auch Leistungen bei Invalidität und Tod vorsieht. Die Höhe der Leistungen bemisst sich am jeweiligen ruhegeldfähigen Einkommen pro Dienstjahr. Die Finanzierung erfolgt über einen Pensionsfonds, in dessen Gremien (Vorstand sowie Administration, Finance und Investment Committee) Arbeitgeber und Arbeitnehmer vertreten sind. Der Vorstand des Fonds ist für die Vermögensanlage verantwortlich. Zu diesem Zweck besteht das Investment Committee innerhalb des Pensionsfonds. Im Rahmen gesetzlich vorgegebener Mindestfinanzierungsvorschriften hat der Vorstand des Pensionsfonds sicherzustellen, dass die Verpflichtungen zu jeder Zeit mit Vermögen gedeckt sind. Im Falle einer bestehenden Unterdeckung können vom Vorstand des Pensionsfonds verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um die Unterdeckung auszugleichen. Dies schließt die Forderung zusätzlicher Beiträge durch den Arbeitgeber oder auch Kürzungen von Leistungen an Arbeitnehmer ein.

Zudem existiert in den Niederlanden ein weiterer leistungsorientierter Plan, der als beitragsorientierter Plan (Multi-Employer-Plan) bilanziert wird.

Vereinigtes Königreich

Im Juli 2012 hat die METRO GROUP das Großhandelsgeschäft im Vereinigten Königreich an die Booker Group PLC veräußert. Die Pensionsverpflichtungen waren nicht Gegenstand des Verkaufs. Seit dem Zeitpunkt der Veräußerung bestehen nur noch unverfallbare Anwartschaften und laufende Renten aus der bei der METRO GROUP verbrachten Dienstzeit. Die erreichten Anwartschaften sind gemäß gesetzlicher Vorschriften um Inflationseffekte anzupassen. Die Verpflichtungen werden durch Vermögen gedeckt, welches von einem Corporate Trustee verwaltet und angelegt wird. Ein Großteil der Verpflichtungen wurde im Rahmen eines sogenannten Buy-in ausfinanziert. Der Vorstand dieses Corporate Trustee setzt sich aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern zusammen. In jedem Fall ist durch den Trustee die zukünftige, jederzeitige Erfüllbarkeit der Leistungen sicherzustellen. Dies ist durch gesetzliche Mindestfinanzierungsverpflichtungen geregelt. Im Fall einer Unterdeckung kann der Trustee zusätzliche Beiträge des Arbeitgebers zur Schließung der Finanzierungslücke einfordern.

Belgien

Es gibt sowohl Altersrenten- als auch Kapitalzusagen, deren Höhe sich nach der pensionsfähigen Dienstzeit und dem pensionsfähigen Entgelt bemisst. Darüber hinaus werden Teilen der Belegschaft Überbrückungsgelder gewährt. Die Finanzierung der Leistungen erfolgt grundsätzlich über Gruppenversicherungsverträge, die belgischem Aufsichtsrecht unterliegen.

Weitere Altersvorsorgepläne werden als Summe unter „Übrige Länder“ ausgewiesen.

Einen Überblick über die prozentuale Aufteilung des Anwartschaftsbarwerts der METRO GROUP Länder mit wesentlichen Verpflichtungen bietet die nachfolgende Tabelle:

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%

30.9.2014

30.9.2015

Deutschland

66

60

Niederlande

16

18

Vereinigtes Königreich

7

10

Belgien

3

2

Übrige Länder

8

10

 

100

100

Das Planvermögen der METRO GROUP ist prozentual auf folgende Länder aufgeteilt:

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%

30.9.2014

30.9.2015

Deutschland

32

28

Niederlande

39

43

Vereinigtes Königreich

17

19

Belgien

5

2

Schweiz

7

8

 

100

100

Die genannten Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach den einschlägigen Prinzipien des IAS 19 bewertet. Grundlage der Bewertungen sind die rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes.

Die im Folgenden dargestellten durchschnittlichen Annahmen für die wesentlichen Parameter wurden den versicherungsmathematischen Bewertungen zugrunde gelegt:

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30.9.2014

30.9.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

%

Deutsch­land

Nieder­lande

Verein­igtes König­reich

Bel­gien

Übrige Länder

Deutsch­land

Nieder­lande

Verein­igtes König­reich

Bel­gien

Übrige Länder

Rechnungs­zins

2,60

2,70

4,20

2,60

2,60

2,20

2,70

3,90

2,20

1,88

Inflations­rate

2,00

2,00

2,50

2,00

1,92

1,50

1,00

2,50

2,00

1,19

Die METRO GROUP hat wie in den Vorjahren zur Bestimmung des Rechnungszinses auf allgemein anerkannte Verfahren zurückgegriffen. Mit diesen wird auf Basis der Rendite von Unternehmensanleihen hoher Bonität am Bilanzierungsstichtag unter Berücksichtigung der Währung und der Laufzeit der zugrunde liegenden Verpflichtungen der jeweils anzuwendende Rechnungszins ermittelt. Der Rechnungszins für die Eurozone und das Vereinigte Königreich basiert auf den Ergebnissen einer vom Konzernaktuar einheitlich verwendeten Methode. Die Zinsfestsetzung basiert hierbei auf der Rendite hochwertiger Unternehmensanleihen sowie der Duration der Verpflichtungen. In Ländern, in denen kein liquider Markt an zur Zinsfestsetzung geeigneten Unternehmensanleihen besteht, wurden stattdessen Renditen von Staatsanleihen als Referenz bei der Festsetzung des Rechnungszinses verwandt.

Neben dem Rechnungszins stellt die Inflation einen weiteren wesentlichen versicherungsmathematischen Parameter dar. Die nominale Lohn- und Gehaltssteigerungsrate wurde dabei aus der erwarteten Inflation und einer realen Steigerungsrate ermittelt. Die Rentensteigerungsrate in Deutschland wird, soweit die Rentenanpassungen mit dem Anstieg der Lebenshaltungskosten zu ermitteln sind, direkt von der Inflation abgeleitet. Auch in den ausländischen Gesellschaften wird die Rentenanpassung in der Regel in Abhängigkeit von der Inflation festgesetzt.

Die Höhe der sonstigen nicht wesentlichen bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen verwendeten Parameter entspricht den langfristigen Erwartungen der METRO GROUP. Der Einfluss von Veränderungen bei Fluktuations- und Sterblichkeitsannahmen wurde für die wesentlichen Pläne analysiert. Bei den deutschen Konzernunternehmen basieren die Berechnungen der Sterblichkeitsrate auf den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Den versicherungsmathematischen Bewertungen im Ausland liegen länderspezifische Sterbetafeln zugrunde. Die resultierenden Effekte aus Fluktuations- und Sterblichkeitsannahmen wurden als nicht wesentlich eingeschätzt und nicht als gesonderte Komponente aufgeführt.

Nachstehend erfolgt eine Sensitivitätsanalyse für die wesentlichen Parameter der Bewertung im Hinblick auf den Anwartschaftsbarwert. Als wesentliche Einflussparameter auf den Anwartschaftsbarwert wurden der Rechnungszins und die Inflationsrate identifiziert. Im Rahmen der Sensitivitätsanalyse wurde nach den gleichen Methoden vorgegangen wie im Vorjahr. Es wurden diejenigen Parameteränderungen berücksichtigt, die in angemessener Weise für möglich gehalten werden. Stress-Tests oder „Worst Case“-Szenarien sind hingegen nicht Gegenstand der Sensitivitätsanalyse. Die Auswahl der jeweiligen Bandbreite von möglichen Parameteränderungen basiert auf mehrjährigen historischen Beobachtungen. Dieses Anknüpfen an nahezu ausschließliche Vergangenheitswerte zur Ableitung möglicher künftiger Entwicklungen stellt eine Einschränkung der Methodik dar.

Im Folgenden werden die Auswirkungen eines Anstiegs/Rückgangs des Rechnungszinses um 100 Basispunkte beziehungsweise der Inflationsrate um 25 Basispunkte auf den Anwartschaftsbarwert aufgezeigt:

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30.9.2014

30.9.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mio. €

 

Deutsch­land

Nieder­lande

Verein­igtes König­reich

Bel­gien

Übrige Länder

Deutsch­land

Nieder­lande

Verein­igtes König­reich

Bel­gien

Übrige Länder

Rechnungs­zins

Anstieg um 100 Basispunkte

−202,50

−84,80

−32,60

−4,90

−20,20

−135,30

−77,30

−36,70

−2,20

−24,90

Rückgang um 100 Basispunkte

253,30

116,20

42,90

5,60

24,60

164,20

105,90

48,10

2,40

31,30

Inflations­rate

Anstieg um 25 Basispunkte

47,40

14,10

5,60

31,50

12,50

6,40

Rückgang um 25 Basispunkte

−45,40

−13,50

−5,10

−30,40

−12,00

−5,70

Die Zusage von leistungsorientierten Pensionsansprüchen setzt die METRO GROUP verschiedenen Risiken aus. Zu diesen zählen die allgemeinen versicherungsmathematischen Risiken aus der Bewertung der Pensionsverpflichtung (zum Beispiel Zinssatzänderungsrisiko) sowie die Kapital- beziehungsweise Anlagerisiken des Planvermögens.

Im Hinblick auf die Finanzierung der zukünftigen Rentenzahlungen aus mittelbaren Zusagen sowie einen stabilen Bestand an Deckungskapital investiert die METRO GROUP das Planvermögen überwiegend in wenig risikobehaftete Anlageformen. Die Finanzierung der unmittelbaren Pensionszusagen ist über den operativen Cashflow der METRO GROUP gesichert.

Der Fair Value des Planvermögens verteilt sich prozentual wie folgt auf die einzelnen Vermögenswertkategorien:

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30.9.2014

30.9.2015

 

%

Mio. €

%

Mio. €

Festverzinsliche Wertpapiere

37

407

37

406

Aktien, Fonds

21

231

19

208

Immobilien

16

177

20

213

Sonstige Vermögenswerte

26

290

24

263

 

100

1.105

100

1.090

Die festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und Fonds werden regelmäßig an aktiven Märkten gehandelt. Marktpreise liegen infolgedessen vor. Innerhalb der Vermögenskategorie „Festverzinsliche Wertpapiere“ wird nur in Unternehmensanleihen, Staatsanleihen und Pfandbriefe mit hoher Bonität (Investment-Grade) investiert. Innerhalb der Kategorie „Aktien und Fonds“ wird das Risiko durch geografische Diversifikation minimiert.

Nicht an einem aktiven Markt gehandelt wird das Immobilienvermögen. Dieses wird im Wesentlichen von der METRO GROUP selbst genutzt.

Der Bestand an sonstigen Vermögenswerten umfasst im Wesentlichen Forderungen gegenüber Versicherungsunternehmen in Deutschland, der Schweiz und Belgien. Es handelt sich dabei um erstklassige Versicherungsunternehmen.

Der tatsächliche Ertrag aus dem Planvermögen beträgt im Berichtsjahr 76 Mio. € (2013/14: 30 Mio. €).

Für das Geschäftsjahr 2015/16 werden Arbeitgeberzahlungen an externe Versorgungsträger in Höhe von ungefähr 22 Mio. € und Arbeitnehmerbeiträge in Höhe von 13 Mio. € in das Planvermögen erwartet, wobei der Großteil dieser Beiträge auf Beitragszahlungen in den Niederlanden und Deutschland entfällt. Die erwarteten Beiträge aus den Entgeltumwandlungszusagen in Deutschland sind in den erwarteten Zahlbeträgen nicht enthalten.

Die Veränderungen des Anwartschaftsbarwerts ergeben sich wie folgt:

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Mio. €

2013/14

2014/15

Anwartschaftsbarwert

 

 

Stand Periodenbeginn

2.442

2.708

Erfolgswirksam unter Pensionsaufwendungen erfasst

116

104

Zinsaufwand

83

73

Laufender Dienstzeitaufwand

30

36

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (inkl. Plankürzungen und -änderungen)

7

−3

Aufwand aus Abgeltungen

−4

−2

Erfolgsneutral unter „Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen“ im Sonstigen Ergebnis erfasst

249

−104

Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust aus Änderung

 

 

der demografischen Annahmen (−/+)

3

−30

der finanziellen Annahmen (−/+)

274

−54

erfahrungsbedingter Berichtigung (−/+)

−28

−20

Sonstige Effekte

−99

−473

Leistungszahlungen (inkl. Steuerzahlungen)

−126

−143

Beiträge der Teilnehmer des Plans

12

13

Veränderung Konsolidierungskreis / Transfers

0

−361

Währungseffekte

15

18

Stand Periodenende

2.708

2.235

Vor dem Hintergrund der Veräußerung der Galeria Kaufhof Gruppe verringerte sich die Höhe des Anwartschaftsbarwerts um 361 Mio. €. Der Abgang weiterer Unternehmen führte zu einer zusätzlichen Reduktion von 2 Mio. €, die jedoch durch die im Zusammenhang mit dem Erwerb der Classic Fine Foods Group hinzugekommene Verpflichtung ausgeglichen wurde. Darüber hinaus führten Veränderungen der versicherungsmathematischen Parameter insgesamt zu einer weiteren Reduktion des Anwartschaftsbarwerts von 104 Mio. € (Vorjahr: Anstieg von 249 Mio).

Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung für die Länder mit wesentlichen Pensionsverpflichtungen beträgt:

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Jahre

30.9.2014

30.9.2015

Deutschland

13

11

Niederlande

22

22

Vereinigtes Königreich

19

19

Belgien

6

5

Übrige Länder

11

12

Der Anwartschaftsbarwert der leistungsorientierten Pensionsverpflichtung verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Gruppen von Versorgungsberechtigten:

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%

30.9.2014

30.9.2015

Aktive Anwärter

30

24

Ausgeschiedene Anwärter

18

22

Pensionäre

52

54

Die Entwicklung des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens stellt sich wie folgt dar:

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Mio. €

2013/14

2014/15

Veränderungen des Planvermögens

 

 

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum Periodenbeginn

1.019

1.105

Erfolgswirksam unter Pensionaufwendungen erfasst

36

22

Zinsertrag

36

31

Zahlungen für Planabgeltungen

0

−9

Erfolgsneutral unter „Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen‟ im Sonstigen Ergebnis erfasst

 

 

Ertrag/Verlust aus Planvermögen ohne Zinsertrag (+/−)

−6

45

Sonstige Effekte

56

−82

Leistungszahlungen (inkl. Steuerzahlungen)

−77

−77

Arbeitgeberbeiträge

107

21

Beiträge der Teilnehmer des Plans

12

13

Veränderung Konsolidierungskreis / Transfers

0

−57

Währungseffekte

14

18

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum Periodenende

1.105

1.090

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Mio. €

30.9.2014

30.9.2015

Finanzierungsstand

 

 

Anwartschaftsbarwert

2.708

2.235

Fair Value des Planvermögens

−1.105

−1.090

Vermögenswertanpassung (Obergrenze für den Vermögenswert)

2

59

Nettoschuld/-vermögenswert

1.605

1.204

Davon als Rückstellung bilanziert

1.607

1.204

Davon als Nettovermögen bilanziert

2

0

Bei einer Gesellschaft in den Niederlanden übersteigt das Planvermögen zum Bilanzstichtag den Wert der Verpflichtung. Da das Unternehmen keinen wirtschaftlichen Nutzen aus der Überdotierung ziehen kann, wurde der Bilanzbetrag unter Anwendung von IAS19.64 (b) auf 0 € reduziert. Die Änderung des Effekts der Vermögensobergrenze in Höhe von rund 59 Mio. € wurde im Sonstigen Ergebnis erfasst.

Die Pensionsaufwendungen aus unmittelbaren und mittelbaren Zusagen der betrieblichen Altersversorgung setzen sich wie folgt zusammen:

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Mio. €

2013/14

2014/15

1

Darin verrechnet: von Mitarbeitern geleistete Beiträge

Laufender Dienstzeitaufwand1

30

36

Nettozinsaufwendungen

47

42

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (inkl. Plankürzungen und -änderungen)

7

−3

Planabgeltungen

−4

−2

Pensionsaufwendungen

80

73

Zusätzlich zum Aufwand aus leistungsorientierten Pensionszusagen wurden für beitragsorientierte Versorgungszusagen Aufwendungen für Zahlungen an externe Versorgungsträger im Geschäftsjahr in Höhe von 271 Mio. € (2013/14: 278 Mio.€) berücksichtigt. Diese Werte beinhalten auch Zahlungen an die gesetzlichen Rentenversicherungsträger. Der Vorjahreswert wurde entsprechend angepasst.

Media-Saturn Niederlande beteiligt sich an einem gemeinschaftlichen Versorgungsplan mehrerer Arbeitgeber (Multi-Employer-Plan), der als leistungsorientierter Versorgungsplan einzustufen ist. Er wird jedoch von einem Fonds verwaltet, der keine ausreichenden Informationen liefern kann, um eine Bilanzierung als leistungsorientierter Versorgungsplan zu ermöglichen. Daher wird er gemäß den Vorschriften des IAS 19.34 und IAS 19.148 wie ein beitragsorientierter Plan bilanziert. Es handelt sich um einen landestypischen Plan, der strikten Reglementierungen unterliegt. Im Fall einer Unterdeckung wäre Media-Saturn Niederlande verpflichtet, diese Unterdeckung durch höhere Beiträge in der Zukunft auszugleichen. Die höheren Beiträge gelten dann für alle teilnehmenden Unternehmen. Media-Saturn kann für die Verpflichtungen von anderen Unternehmen nicht herangezogen werden. Rund 28.000 Unternehmen im Einzelhandel nehmen an dem Plan teil, wobei Beiträge für insgesamt mehr als 245.000 Mitarbeiter von allen Unternehmen erhoben werden. Media-Saturn Niederlande leistet zurzeit für 6.480 Mitarbeiter Beiträge an den Plan. Die Kalkulation der Beiträge erfolgt für fünf Jahre (aktuell von 2012 bis 2016). Diese entsprechen einem festgelegten Prozentsatz vom Gehalt eines Mitarbeiters (derzeit 19,4 Prozent), wobei der Mitarbeiter für Gehälter über 12.564 € einen Teil der Beiträge übernimmt und für Gehälter über 51.976 € keine Beiträge mehr zu leisten sind. Im Geschäftsjahr 2015/16 werden Beiträge in Höhe von rund 7 Mio. € an den „Bedrijfspensioenfonds voor de Detailhandel“ erwartet. Im September 2015 lag der Deckungsgrad bei 103,7 Prozent.

Die Rückstellungen für pensionsähnliche Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Jubiläums- und Sterbegeldern, Gehaltsfortzahlungen im Todesfall sowie Altersteilzeitvereinbarungen. Für diese Verpflichtungen wurden Rückstellungen in Höhe von 66 Mio. € (30.9.2014: 77 Mio. €) gebildet. Die Verpflichtungen werden auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten bewertet. Die hierfür herangezogenen Bewertungsparameter sind grundsätzlich identisch mit denen der betrieblichen Altersversorgung.