Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zwischen dem Bilanzstichtag (30. September 2015) und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses (3. Dezember 2015) sind die folgenden Sachverhalte eingetreten, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der METRO AG und der METRO GROUP von Bedeutung sind:

Die Media-Saturn Holding hatte im August 2015 die Vereinbarung zum Kauf einer Mehrheitsbeteiligung (90 Prozent der Anteile) an dem Kundenservice- und Reparaturdienstleister RTS unterzeichnet. Das Closing für diesen Erwerb erfolgte am 1. Oktober 2015, weshalb die Voraussetzungen für die Begründung eines Mutter-Tochter-Verhältnisses durch Erlangung von Kontrolle bis zum Bilanzstichtag nicht gegeben waren. Die Einbeziehung der RTS-Gruppe in den Konsolidierungskreis erfolgt somit erst im Geschäftsjahr 2015/16. Die RTS-Gruppe erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 136 Mio. € und beschäftigte rund 1.200 Mitarbeiter.

Am 16. November 2015 wurde der Minderheitenanteil in Höhe von 15 Prozent an METRO Cash & Carry Rumänien von der Gesellschafterin Zareba Holdings Limited erworben. Die aus dieser Transaktion resultierende Kaufpreisverbindlichkeit ist im Rahmen der Bilanzierung einer Verkaufsoption bereits zum 30. September 2015 passiviert worden, sodass die Zahlung lediglich zu einer Bilanzkürzung führt.