Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Konzernumsatz METRO GROUP 2014/15
nach Regionen

Konzernumsatz METRO GROUP 2014/15 (Tortendiagramm)

Der Umsatz der METRO GROUP stieg im Geschäftsjahr 2014/15 flächenbereinigt um 1,5 Prozent. In lokaler Währung wuchs der Umsatz um 0,5 Prozent. Der berichtete Umsatz von 59,2 Mrd. € lag, bedingt durch negative Wechselkurs- und Portfolioeffekte, jedoch um 1,2 Prozent unter dem Vorjahreswert.

In Deutschland erreichte der flächenbereinigte Umsatz das Niveau des Vorjahres. Insgesamt lag der Umsatz mit 22,5 Mrd. € leicht um 0,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dies ist durch Umsatzrückgänge bei METRO Cash & Carry und Real bedingt. Bei Real wirkten sich Standortschließungen negativ auf den berichteten Umsatz aus. Dagegen legte bei Media-Saturn der Umsatz zu.

Im internationalen Geschäft wuchs der flächenbereinigte Umsatz um 2,4 Prozent. In lokaler Währung stieg der internationale Umsatz um 1,0 Prozent. Der berichtete Umsatz sank um 1,7 Prozent auf 36,7 Mrd. €. Dies ist insbesondere auf Wechselkurseffekte sowie Standortabgaben und -schließungen zurückzuführen.

Der internationale Anteil am Gesamtumsatz lag bei 62,0 Prozent (2013/14: 62,4 Prozent).

In Westeuropa (ohne Deutschland) stieg der Umsatz flächenbereinigt um 1,1 Prozent. In lokaler Währung wuchs der Umsatz um 0,7 Prozent. Der berichtete Umsatz verbesserte sich um 1,0 Prozent auf 19,1 Mrd. €. Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung in Italien, Spanien und den Niederlanden zurückzuführen.

Der Umsatz in Osteuropa stieg flächenbereinigt deutlich um 5,3 Prozent. Bereinigt um Wechselkurseffekte verbesserte sich der Umsatz um 1,7 Prozent. Insbesondere das Geschäft in Russland und Ungarn trug dazu bei. Bedingt durch die negative Wechselkursentwicklung sowie aktive Portfoliomaßnahmen (Real Osteuropa und METRO Cash & Carry Griechenland) sank der berichtete Umsatz jedoch um 9,7 Prozent auf 13,3 Mrd. €.

In der Region Asien/Afrika sank der flächenbereinigte Umsatz leicht um 0,4 Prozent. Indien zeigte jedoch eine sehr positive Entwicklung. In lokaler Währung verbesserte sich der Umsatz um 0,5 Prozent. Der berichtete Umsatz stieg aufgrund einer positiven Wechselkursentwicklung um 16,1 Prozent auf 4,3 Mrd. €.

Das EBIT der METRO GROUP lag im Geschäftsjahr 2014/15 mit 711 Mio. € um 366 Mio. € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (2013/14: 1.077 Mio. €). Darin enthalten sind jedoch Sonderfaktoren in Höhe von 800 Mio. € (2013/14: 454 Mio. €). Diese Sonderfaktoren lassen sich unterteilen in Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte (betrifft insbesondere Real Deutschland mit 446 Mio. €), Restrukturierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen in Höhe von 285 Mio. € (im Wesentlichen geplante Schließungen) sowie übrige Sonderfaktoren von 66 Mio. €. Außerdem ergab sich insgesamt saldiert ein positiver Sonderfaktor aus Portfoliomaßnahmen in Höhe von 23 Mio. €.

Darüber hinaus resultierte im nicht fortgeführten Bereich aus dem Veräußerungserlös von Galeria Kaufhof ein positiver Sonderfaktor in Höhe von 841 Mio. €.

Als Sonderfaktoren werden Geschäftsvorfälle klassifiziert, die nicht regelmäßig wiederkehrend sind, darunter zum Beispiel Restrukturierungen oder Änderungen im Konzernportfolio. Eine Darstellung vor Sonderfaktoren spiegelt die operative Entwicklung besser wider und erhöht somit die Aussagekraft der Ergebnisbetrachtung.

Eine Übersicht mit der Überleitung der Sonderfaktoren findet sich im zusammengefassten Lagebericht.

Vor Sonderfaktoren ging das EBIT der METRO GROUP im Geschäftsjahr 2014/15 von 1.531 Mio. € auf 1.511 Mio. € zurück. Hier ist jedoch zu berücksichtigen, dass das Ergebnis mit negativen Wechselkurseffekten in Höhe von 117 Mio. € belastet wurde. In lokaler Währung ist das EBIT vor Sonderfaktoren somit angestiegen.

Umsatzentwicklung im Konzern
nach Vertriebslinien und nach Regionen

 Download XLS (24KB)

 

 

 

Veränderung zum Vorjahreszeitraum in %

 

 

 

 

 

 

 

 

2013/141
Mio. €

2014/15
Mio. €

in €

Wechsel­kurs­effekte in Prozent­punkten

in lokaler Währung

flächen­bereinigt (lokale Währung)

1

Vorjahresanpassung (siehe Anhang – Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses)

METRO Cash & Carry

30.513

29.690

−2,7

−2,7

0,0

0,9

Media-Saturn

20.981

21.737

3,6

−1,0

4,6

3,1

Real

8.432

7.735

−8,3

0,0

−8,3

−0,8

Sonstige

10

56

METRO GROUP

59.937

59.219

−1,2

−1,7

0,5

1,5

davon Deutschland

22.558

22.490

−0,3

0,0

−0,3

0,1

davon international

37.379

36.728

−1,7

−2,8

1,0

2,4

Westeuropa (ohne Deutschland)

18.902

19.090

1,0

0,3

0,7

1,1

Osteuropa

14.755

13.318

−9,7

−11,4

1,7

5,3

Asien/Afrika

3.722

4.319

16,1

15,5

0,5

−0,4

Entwicklung des Konzern-EBIT und des EBIT der Vertriebslinien

 Download XLS (23KB)

 

EBIT1

 

 

 

Mio. €

2013/142

2014/15

1

Vor Sonderfaktoren

2

Vorjahresanpassung (siehe Anhang – Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses)

METRO Cash & Carry

1.125

1.050

Media-Saturn

335

442

Real

81

88

Sonstige

−10

−63

Konsolidierung

0

−5

METRO GROUP

1.531

1.511

Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Vertriebslinien

METRO Cash & Carry

Umsatz METRO Cash & Carry 2014/15
nach Regionen

Umsatz METRO Cash & Carry 2014/15 (Tortendiagramm)

Der Umsatz von METRO Cash & Carry legte im Geschäftsjahr 2014/15 flächenbereinigt um 0,9 Prozent zu. Dabei konnte der Umsatz in allen Quartalen gesteigert werden. In lokaler Währung wurde das Vorjahresniveau erreicht. Bedingt durch die Entwicklung der Wechselkurse – hauptsächlich des russischen Rubels – sowie durch Portfolioeffekte sank der berichtete Umsatz um 2,7 Prozent auf 29,7 Mrd. €.

Der Umsatz aus dem Belieferungsgeschäft entwickelte sich weiterhin sehr dynamisch und wuchs in lokaler Währung um 11,6 Prozent. Der berichtete Umsatz stieg sogar um 13,7 Prozent auf 3,1 Mrd. € (2013/14: 2,8 Mrd. €). Der Anteil am Gesamtumsatz verbesserte sich auf 10,6 Prozent.

In Deutschland ging der Umsatz im Geschäftsjahr 2014/15 flächenbereinigt um 1,7 Prozent zurück. Beim berichteten Umsatz betrug der Rückgang ebenfalls 1,7 Prozent und sank auf 4,7 Mrd. €. Im Verlauf des Geschäftsjahres zeigte sich dabei aber eine Trendverbesserung.

Der Umsatz in Westeuropa (ohne Deutschland) verminderte sich flächenbereinigt um 0,7 Prozent. Während der Umsatz in Belgien und den Niederlanden rückläufig war, stieg er in Italien, Portugal und Spanien. In lokaler Währung ging der Umsatz ebenfalls um 0,7 Prozent zurück. Der berichtete Umsatz sank um 2,8 Prozent auf 10,2 Mrd. € (2013/14: 10,5 Mrd. €). Dies ist auch auf den Rückzug aus Dänemark Ende 2014 zurückzuführen.

In Osteuropa stieg der flächenbereinigte Umsatz um 4,5 Prozent. In Russland wuchs er trotz der schwierigen politischen Lage inflationsgetrieben. Alle osteuropäischen Länder bis auf Polen und Rumänien legten beim flächenbereinigten Umsatz ebenfalls zu. In lokaler Währung stieg der Umsatz um 3,5 Prozent. Der berichtete Umsatz sank, bedingt durch die deutlich negativen Wechselkurseffekte sowie den Verkauf des Geschäfts in Griechenland, um 9,1 Prozent auf 10,4 Mrd. €.

Der Umsatz in Asien/Afrika ging flächenbereinigt leicht um 0,4 Prozent zurück. Dabei konnten Indien und Japan zulegen. In lokaler Währung stieg der Umsatz jedoch um 0,5 Prozent. Der berichtete Umsatz verbesserte sich währungsbedingt um 16,1 Prozent auf 4,3 Mrd. €.

Der Anteil des internationalen Geschäfts am gesamten Umsatz von METRO Cash & Carry ging, bedingt durch Wechselkurseffekte, im Geschäftsjahr 2014/15 leicht von 84,2 Prozent auf 84,0 Prozent zurück.

Das EBIT von METRO Cash & Carry erreichte im Geschäftsjahr 2014/15 975 Mio. € (2013/14: 904 Mio. €). Darin enthalten sind Sonderfaktoren in Höhe von 75 Mio. € (2013/14: 221 Mio. €). Hierbei handelt es sich insbesondere um Restrukturierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, unter anderem bei METRO Cash & Carry Deutschland.

Vor Sonderfaktoren betrug das EBIT 1.050 Mio. € (2013/14: 1.125 Mio. €). Der Rückgang ist insbesondere auf negative Wechselkurseffekte in Russland zurückzuführen. Bereinigt um diese Effekte hat sich das Ergebnis vor Sonderfaktoren verbessert.

METRO Cash & Carry war am 30. September 2015 in 26 Ländern mit 764 Standorten vertreten, davon 107 in Deutschland, 232 in Westeuropa (ohne Deutschland), 288 in Osteuropa und 137 in Asien.

Kennzahlen METRO Cash & Carry 2014/15
im Vorjahresvergleich

 Download XLS (24KB)

 

 

 

Veränderung zum Vorjahreszeitraum in %

 

 

 

 

 

 

 

 

2013/14
Mio. €

2014/15
Mio. €

in €

Wechsel­kurs­effekte in Prozent­punkten

in lokaler Währung

flächen­bereinigt (lokale Währung)

1

Vor Sonderfaktoren

Umsatz

30.513

29.690

−2,7

−2,7

0,0

0,9

Deutschland

4.819

4.739

−1,7

0,0

−1,7

−1,7

Westeuropa (ohne Deutschland)

10.547

10.247

−2,8

0,0

−2,8

−0,7

Osteuropa

11.431

10.392

−9,1

−12,6

3,5

4,5

Asien/Afrika

3.716

4.312

16,1

15,5

0,5

−0,4

EBIT1

1.125

1.050

−6,6

EBIT-Marge (%)1

3,7

3,5

Standorte (Anzahl)

766

764

Verkaufsfläche (1.000 m2)

5.576

5.468

Media-Saturn

Umsatz Media-Saturn 2014/15
nach Regionen

Umsatz Media-Saturn 2014/15 (Tortendiagramm)

Der Umsatz von Media-Saturn erhöhte sich im Geschäftsjahr 2014/15 flächenbereinigt um 3,1 Prozent. Dabei konnte der Umsatz in allen Quartalen des Geschäftsjahres gesteigert werden. In lokaler Währung stieg der Umsatz um 4,6 Prozent und der berichtete Umsatz wuchs um 3,6 Prozent auf 21,7 Mrd. €.

Der Onlinehandel entwickelte sich weiterhin sehr dynamisch. Der über das Internet generierte Umsatz stieg um mehr als 20 Prozent auf 1,8 Mrd. €. Damit beträgt der Internetanteil am Gesamtumsatz mehr als 8 Prozent.

In Deutschland stieg der flächenbereinigte Umsatz um 1,6 Prozent. Der berichtete Umsatz wuchs um 2,3 Prozent auf 10,0 Mrd. €. Der Trend im Jahresverlauf war sehr positiv und wurde nur im Sommer aufgrund einer hohen Vorjahresbasis, die durch die Fußballweltmeisterschaft bedingt war, unterbrochen.

Die weitere Verzahnung der Vertriebskanäle wurde von den Kunden sehr positiv aufgenommen: So lag die Abholquote online gekaufter Waren bei rund 40 Prozent. Das Produktangebot im Internet wurde weiter erhöht und umfasste Ende September 2015 über 150.000 Produkte bei mediamarkt.de und rund 130.000 Produkte bei saturn.de. Damit übersteigt die Auswahl im Internet das Angebot der meisten Standorte von Media-Saturn deutlich.

In Westeuropa (ohne Deutschland) stieg der Umsatz flächenbereinigt um 3,4 Prozent. Vor allem Spanien zeichnete sich hier durch einen zweistelligen Zuwachs aus. Aber auch in Schweden, den Niederlanden und Österreich wurden sehr erfreuliche flächenbereinigte Umsatzsteigerungen erzielt. Die Schweiz verzeichnete in Folge des starken Franken eine verhaltene Inlandsnachfrage, die auch zu rückläufigen Umsätzen bei Media-Saturn führte. Der Umsatz in lokaler Währung in Westeuropa verbesserte sich deutlich um 5,1 Prozent. Der berichtete Umsatz wuchs um 5,8 Prozent auf 8,8 Mrd. €. In fast allen Ländern konnten weitere Marktanteile gewonnen werden.

In Osteuropa stieg der Umsatz flächenbereinigt merklich um 8,4 Prozent. Hier überzeugten insbesondere Ungarn und die Türkei erneut mit zweistelligen Wachstumsraten. In lokaler Währung wuchs der Umsatz deutlich um 12,3 Prozent. Der berichtete Umsatz stieg um 1,7 Prozent auf 2,9 Mrd. €. Er wurde durch negative Wechselkurseffekte sehr deutlich gedämpft.

Der internationale Umsatzanteil stieg im Geschäftsjahr 2014/15 von 53,3 Prozent auf 53,9 Prozent.

Das EBIT von Media-Saturn verbesserte sich deutlich auf 336 Mio. € (2013/14: 244 Mio. €). Darin enthalten sind Sonderfaktoren in Höhe von 107 Mio. € (2013/14: 91 Mio. €). Hierbei handelt es sich um zahlreiche Restrukturierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen.

Vor Sonderfaktoren stieg das EBIT merklich von 335 Mio. € auf 442 Mio. €. Hier machten sich ein besserer Umsatzmix und stärkere Dienstleistungsanteile, aber auch ein weiterhin effizientes Kostenmanagement positiv bemerkbar. Außerdem wirkte sich die Sonderkonjunktur in Russland aufgrund von Vorzieheffekten angesichts der Erwartung einer weiteren Abwertung des russischen Rubels im Weihnachtsquartal positiv aus.

Am 30. September 2015 umfasste das Standortnetz von Media-Saturn 1.007 Elektrofachmärkte in 15 Ländern, davon 417 in Deutschland, 372 in Westeuropa (ohne Deutschland) und 218 in Osteuropa.

Kennzahlen Media-Saturn 2014/15
im Vorjahresvergleich

 Download XLS (24KB)

 

 

 

Veränderung zum Vorjahreszeitraum in %

 

 

 

 

 

 

 

 

2013/14
Mio. €

2014/15
Mio. €

in €

Wechsel­kurs­effekte in Prozent­punkten

in lokaler Währung

flächen­bereinigt (lokale Währung)

1

Vor Sonderfaktoren

Umsatz

20.981

21.737

3,6

−1,0

4,6

3,1

Deutschland

9.795

10.016

2,3

0,0

2,3

1,6

Westeuropa (ohne Deutschland)

8.356

8.843

5,8

0,7

5,1

3,4

Osteuropa

2.831

2.878

1,7

−10,6

12,3

8,4

EBIT1

335

442

32,2

EBIT-Marge (%)1

1,6

2,0

Standorte (Anzahl)

986

1.007

Verkaufsfläche (1.000 m2)

3.070

3.034

Real

Der Umsatz von Real ging im Geschäftsjahr 2014/15 um 8,3 Prozent auf 7,7 Mrd. € zurück, da Teile des veräußerten Osteuropageschäfts im Geschäftsjahr 2013/14 noch zum Umsatz beigetragen hatten.

Der Umsatz von Real in Deutschland ging im Geschäftsjahr 2014/15 flächenbereinigt um 0,8 Prozent zurück. Der berichtete Umsatz sank vor allem infolge von Standortschließungen um 2,6 Prozent auf 7,7 Mrd. €. Die Entwicklung war insbesondere beeinträchtigt durch ein nach wie vor sehr angespanntes Wettbewerbsumfeld im Lebensmittelbereich. Positiv zur Entwicklung des Umsatzes und der Kundenfrequenz beigetragen haben die mittlerweile 107 nach dem erfolgreichen Vorbild des Essener Marktmodells modernisierten Standorte.

Das EBIT von Real erreichte im Geschäftsjahr 2014/15 –441 Mio. € (2013/14: 19 Mio. €). Darin enthalten sind Sonderfaktoren in Höhe von 529 Mio. €, die sich vor allem auf nicht zahlungswirksame Geschäfts- oder Firmenwertabschreibungen sowie Standortschließungen beziehen.

Vor Sonderfaktoren stieg das EBIT von 81 Mio. € im Vorjahr auf 88 Mio. €. Im Vorjahresergebnis waren noch negative Ergebnisbeiträge von Real Osteuropa in Höhe von 6 Mio. € enthalten.

Im Geschäftsjahr 2014/15 verringerte sich das Standortnetz von Real in Deutschland um 14 auf nunmehr 293 Standorte.

Kennzahlen Real 2014/15
im Vorjahresvergleich

 Download XLS (23KB)

 

 

 

Veränderung zum Vorjahreszeitraum in %

 

 

 

 

 

 

 

 

2013/14
Mio. €

2014/15
Mio. €

in €

Wechsel­kurs­effekte in Prozent­punkten

in lokaler Währung

flächen­bereinigt (lokale Währung)

1

Vor Sonderfaktoren

Umsatz

8.432

7.735

−8,3

0,0

−8,3

−0,8

Deutschland

7.939

7.735

−2,6

0,0

−2,6

−0,8

EBIT1

81

88

8,3

EBIT-Marge (%)1

1,0

1,1

Standorte (Anzahl)

311

293

Verkaufsfläche (1.000 m2)

2.145

2.031

Sonstige

Das Segment Sonstige enthält außer der METRO AG als strategischer Managementholding der METRO GROUP unter anderem die Einkaufsorganisation in Hongkong, die auch für fremde Dritte tätig ist, die Logistikdienstleistungen sowie die Immobilienaktivitäten von METRO PROPERTIES, die nicht den Vertriebslinien zugeordnet sind. Dazu zählen beispielsweise Fachmarktzentren, Läger und Hauptverwaltungen.

Der Umsatz im Segment Sonstige erreichte im Geschäftsjahr 2014/15 insgesamt 56 Mio. € (2013/14: 10 Mio. €). Der Umsatz enthält unter anderem Provisionen für das Geschäft mit Dritten über die Einkaufsorganisation der METRO GROUP in Hongkong sowie seit dem 1. Oktober 2014 die 4 Real-Standorte in Rumänien.

Das EBIT lag im Geschäftsjahr 2014/15 bei –152 Mio. € (2013/14: –95 Mio. €). Die Sonderfaktoren betrugen 89 Mio. € und betreffen insbesondere Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Neuorganisation der Logistikstrukturen in Deutschland. Das EBIT vor Sonderfaktoren erreichte –63 Mio. € (2013/14: –10 Mio. €). In diesem Ergebnis sind höhere Immobilienerträge, insbesondere aus dem Verkauf von zwei Center-Standorten in Ostdeutschland, enthalten. Der Ergebnisrückgang ist vor allem auf höhere Projektkosten, zusätzliche Mietaufwendungen sowie geringere Mieterträge zurückzuführen.

Nicht fortgeführte Aktivitäten

Bei den nicht fortgeführten Aktivitäten handelt es sich um Galeria Kaufhof sowie zugehörige Konsolidierungseffekte.

Der Umsatz sank im Geschäftsjahr 2014/15 um 2,5 Prozent auf 3,0 Mrd. €. Flächenbereinigt ging der Umsatz um 1,9 Prozent zurück. Ursächlich für diese Entwicklung war insbesondere der rückläufige Textilmarkt.

Das EBIT in Höhe von 1.015 Mio. € beinhaltet den Gewinn aus dem Verkauf von Galeria Kaufhof in Höhe von 841 Mio. € und ist damit nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Somit betrug das EBIT vor Sonderfaktoren aus nicht fortgeführten Aktivitäten 175 Mio. € (2013/14: 196 Mio. €).

Das Standortnetz der nicht fortgeführten Aktivitäten umfasste vor der Abgabe am 30. September 2015 insgesamt 134 Warenhäuser, davon 118 in Deutschland und 16 in Belgien.

Kennzahlen nicht fortgeführte Aktivitäten (Galeria Kaufhof) 2014/15
im Vorjahresvergleich

 Download XLS (23KB)

 

 

 

Veränderung zum Vorjahreszeitraum in %

 

 

 

 

 

 

 

 

2013/14
Mio. €

2014/15
Mio. €

in €

Wechsel­kurs­effekte in Prozent­punkten

in lokaler Währung

flächen­bereinigt (lokale Währung)

Umsatz

3.099

3.021

−2,5

0,0

0,0

−1,9

EBIT

196

1.015

Standorte (Anzahl)

137

134

Verkaufsfläche (1.000 m2)

1.446

1.418