20. Sonstige immaterielle Vermögenswerte

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Mio. €

Immaterielle Vermögenswerte ohne Geschäfts- oder Firmenwerte

(davon selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte)

Anschaffungs- oder Herstellungskosten

 

 

Stand 1.10.2014

1.840

(1.056)

Währungsumrechnung

−9

(−2)

Zugänge Konsolidierungskreis

116

(1)

Zugänge

133

(71)

Abgänge

−14

(−2)

Umgliederungen in IFRS 5

−210

(−184)

Umbuchungen

9

(−2)

Stand 30.9./1.10.2015

1.864

(940)

Währungsumrechnung

1

(0)

Zugänge Konsolidierungskreis

52

(0)

Zugänge

160

(61)

Abgänge

−84

(−44)

Umgliederungen in IFRS 5

0

(0)

Umbuchungen

−7

(−3)

Stand 30.9.2016

1.986

(954)

Abschreibungen

 

 

Stand 1.10.2014

1.460

(868)

Währungsumrechnung

−7

(−1)

Zugänge, planmäßig

116

(73)

Zugänge, außerplanmäßig

3

(2)

Abgänge

−12

(−0)

Umgliederungen in IFRS 5

−169

(−149)

Zuschreibungen

0

(0)

Umbuchungen

8

(0)

Stand 30.9./1.10.2015

1.399

(793)

Währungsumrechnung

1

(0)

Zugänge, planmäßig

116

(60)

Zugänge, außerplanmäßig

52

(1)

Abgänge

−72

(−37)

Umgliederungen in IFRS 5

0

(0)

Zuschreibungen

0

(0)

Umbuchungen

−7

(−21)

Stand 30.9.2016

1.489

(797)

Buchwert 1.10.2014

380

(188)

Buchwert 30.9.2015

464

(147)

Buchwert 30.9.2016

497

(157)

Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte weisen sowohl begrenzte wirtschaftliche Nutzungsdauern als auch unbegrenzte Nutzungsdauern auf. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden planmäßig abgeschrieben. Bei den unbegrenzt nutzbaren Vermögenswerten handelt es sich um erworbene Markenrechte ohne zeitliche Beschränkung. Diese unterliegen einem jährlichen Impairment-Test.

Die Konsolidierungskreiszugänge beinhalten mit 39 Mio. € im Rahmen der Unternehmensakquisition von Rungis Express erworbene Marken sowie Kundenbeziehungen. Mit dem Erwerb der RTS-Gruppe sind 13 Mio. € zugegangen, die im Wesentlichen auf den erworbenen Kundenstamm sowie auf Software entfallen.

Von den Zugängen in Höhe von 160 Mio. € betreffen 61 Mio. € selbst erstellte Software, 57 Mio. € von Dritten erworbene Software sowie 42 Mio. € Konzessionen, Rechte und Lizenzen.

Die Zugänge zu den planmäßigen Abschreibungen auf sonstige immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 116 Mio. € (2014/15: 116 Mio. €) werden mit 69 Mio. € (2014/15: 65 Mio. €) in den allgemeinen Verwaltungskosten, mit 41 Mio. € (2014/15: 36 Mio. €) in den Vertriebskosten, mit 6 Mio. € (2014/15: 3 Mio. €) in den Umsatzkosten sowie mit 0 Mio. € (2014/15: 15 Mio. €) im Periodenergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Steuern ausgewiesen.

Die außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von 52 Mio. € (2014/15: 3 Mio. €) betreffen mit 50 Mio. € (2014/15: 1 Mio. €) erworbene Konzessionen, Rechte und Lizenzen (davon Marke „Redcoon“ 34 Mio. €), mit 1 Mio. € (2014/15: 2 Mio. €) selbst erstellte Software sowie mit 1 Mio. € (2014/15: 0 Mio. €) Miet- und Nutzungsrechte.

Die Werthaltigkeit der Marke „Classic Fine Foods“ (48 Mio. €) wurde anhand der „Relief-from-Royalty“-Methode überprüft. Dabei wurde eine Lizenzgebühr in Höhe von 1 Prozent des Umsatzes angesetzt. Für die Kapitalisierung wurde ein Kapitalkostensatz in Höhe von 7,6 Prozent unterstellt.

Die als Aufwand erfassten Ausgaben für Forschung und Entwicklung betreffen im Wesentlichen selbst erstellte Software und betragen im Geschäftsjahr 2015/16 21 Mio. € (2014/15: 39 Mio. €).

Für immaterielle Vermögenswerte bestehen – wie im Vorjahr – keine Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen. Es wurden Erwerbsverpflichtungen für immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1 Mio. € (30.9.2015: 1 Mio. €) eingegangen.