22. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden mit ihren fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Zum 30. September 2016 waren insgesamt 126 Mio. € (30.9.2015: 170 Mio. €) bilanziert. Die Entwicklung dieser Immobilien kann der folgenden Tabelle entnommen werden.

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Mio. €

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

1

Enthalten Umgliederungen von „Zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten“ in die „Als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien“

Anschaffungs- oder Herstellungskosten

 

Stand 1.10.2014

523

Währungsumrechnung

0

Zugänge Konsolidierungskreis

0

Zugänge1

24

Abgänge

−6

Umgliederungen in IFRS 5

−61

Umbuchungen

4

Stand 30.9./1.10.2015

484

Währungsumrechnung

1

Zugänge Konsolidierungskreis

0

Zugänge

1

Abgänge

−92

Umgliederungen in IFRS 5

−27

Umbuchungen

9

Stand 30.9.2016

376

Abschreibungen

 

Stand 1.10.2014

300

Währungsumrechnung

0

Zugänge, planmäßig

12

Zugänge, außerplanmäßig

26

Abgänge

−5

Umgliederungen in IFRS 5

−19

Zuschreibungen

0

Umbuchungen

1

Stand 30.9./1.10.2015

314

Währungsumrechnung

0

Zugänge, planmäßig

10

Zugänge, außerplanmäßig

1

Abgänge

−53

Umgliederungen in IFRS 5

−17

Zuschreibungen

−10

Umbuchungen

3

Stand 30.9.2016

250

Buchwert 1.10.2014

223

Buchwert 30.9.2015

170

Buchwert 30.9.2016

126

Die Minderung von 44 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus der Veräußerung von Standorten in der Türkei sowie aus der Umgliederung von „Als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien“ in die „Zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte“.

Die Summe der Fair Values dieser „Als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien“ beträgt 183 Mio. € (30.9.2015: 243 Mio. €). Diese sind nicht anhand von beobachtbaren Marktpreisen ermittelbar. Daher werden die Fair Values nach international anerkannten Bewertungsmethoden, insbesondere mithilfe des Vergleichswertverfahrens und der Discounted-Cashflow-Methode, ermittelt (Level 3 der dreistufigen Bewertungshierarchie des IFRS 13 [Bewertung zum beizulegenden Zeitwert]). Dabei wird ein Detailplanungszeitraum von zehn Jahren zugrunde gelegt. Neben Marktmieten wurden aus dem Markt abgeleitete Diskontierungszinssätze als wesentliche Bewertungsparameter verwendet. Die Ermittlung der Diskontierungszinssätze beruht auf der Analyse der jeweiligen Immobilienmärkte mit Auswertung von Vergleichstransaktionen und Marktpublikationen internationaler Beratungshäuser. Die auf diese Weise bestimmten Diskontierungszinssätze reflektieren dabei sowohl das jeweilige Länder- und Standortrisiko als auch das spezifische Immobilienrisiko. Darüber hinaus werden im Rahmen der Ermittlung des bestmöglichen Nutzens auch Projektentwicklungen geprüft.

Die Mieterträge aus diesen Immobilien betragen 23 Mio. €; davon betreffen 10 Mio. € Finanzierungs-Leasingverhältnisse (2014/15: 34 Mio. €, davon Finanzierungs-Leasingverhältnisse 11 Mio. €). Im Zusammenhang mit diesen Mieterträgen stehen Aufwendungen in Höhe von 17 Mio. €; davon betreffen 8 Mio. € Finanzierungs-Leasingverhältnisse (2014/15: 20 Mio. €, davon Finanzierungs-Leasingverhältnisse 7 Mio. €). Für Objekte ohne Mieteinnahmen sind Aufwendungen in Höhe von 0 Mio. € (2014/15: 1 Mio. €) entstanden; wie im Vorjahr waren hiervon Finanzierungs-Leasingverhältnisse nicht betroffen.

Verfügungsbeschränkungen in Form von Grundpfandrechten und Sicherungsübereignungen liegen in Höhe von 5 Mio. € (30.9.2015: 19 Mio. €) vor. Für die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien wurden wie im Vorjahr keine Erwerbsverpflichtungen eingegangen.