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Ron Blaauw

Hotdog Sternekoch

Hotdogs (foto)

Ron Blaauw Hotdog Sternekoch

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Verwaschene Jeans, lässige Sneakers, Armeeparka: Starkoch Ron Blaauw erinnert an einen Rockstar, als er vor seinem Hotdog-Lokal „The Fat Dog“ von seiner knallorangefarbenen Retrovespa steigt. Die passende Rockstarattitude bewies er 2013. Damals entschied er quasi über Nacht, auf seine beiden Michelin-Sterne zu verzichten. Dabei hatte der Guide Michelin ihm gerade den dritten Stern in Aussicht gestellt.

Doch Ron Blaauw hatte keine Lust mehr – weder auf Haute Cuisine noch auf die starren Regeln der Sterneküche. „Ich habe häufig links und rechts geschaut, mich von anderen Spitzenrestaurants inspirieren lassen“, erzählt er. „Und irgendwann kam es nicht mehr aus dem Herzen, das war nicht mehr ich.“ Also wagte er den Absprung. Mittlerweile betreibt Ron Blaauw mehrere Restaurants, darunter das Hotdog-Lokal „The Fat Dog“. Seine Spezialität? Hotdogs mit Zutaten aus der ganzen Welt.

Ron Blaauw Moped (foto)
Hotdoglokal Interior (foto)
Logo Licht (foto)
Ron Blaauw Stiege (foto)

Kultlokal „The Fat Dog“

Es ist gemütlich in der Ruysdaelkade im Amsterdamer Szeneviertel De Pijp. Die Sonne scheint, irgendwo knattert ein Motorroller, ein Boot schiebt sich gemächlich durch die Gracht. Ron Blaauw sitzt vor dem „Fat Dog“ und beißt in seinen Hotdog, Modell „Naughty Bangkok“ mit Ingwer und Zitronengras, dazu gibt es Bier. Die Gäste reisen sogar aus dem Ausland an.

Was sich für ihn verändert hat? Eine Menge, sagt er. „Mit zwei Sternen achtest du auf jedes Detail. Einen Papierfetzen auf der Straße, eine Mücke im Restaurant, Fingerabdrücke auf den Fensterscheiben.“ Heute liegt der Fokus seiner Küche auf dem Wesentlichen: schmackhaftes Essen in gutem Ambiente zu bezahlbaren Preisen. Die Gerichte sind reduzierter, die Konzepte klarer: vier, fünf hochwertige Zutaten und eine kreative Idee dahinter. Da lag es nahe, ein Restaurant zu eröffnen, das sich auf ein einziges Gericht in verschiedenen Varianten spezialisiert.

„The Fat Dog“ ist lässig eingerichtet, schlichtes Mobiliar innen, Biertische draußen, Street-Art an Türen und Wänden, dazu ein Bild der namengebenden Bulldogge. Zum Hotdog, dem Klassiker der Imbisskultur, kam Ron Blaauw auf einer Reise nach New York: „Wir aßen jeden Abend in teuren Sternelokalen. Und jedes Mal auf dem Weg ins Hotel stellte mein Sohn dieselbe Frage: ‚Papa, bekomme ich noch einen Hotdog?‘ Ein Hotdog ist für mich wie ein Geschenk, eine Kleinigkeit, die glücklich macht. Und welcher Koch will nicht seine Gäste glücklich machen?“

Ron Blaauw ist der gefeierte Rebell der niederländischen Sterneküche: 2013 verzichtete er auf seine zwei Michelin-Sterne und wagte einen Neuanfang. Heute betreibt er unter anderem das Kultlokal „The Fat Dog“ in Amsterdam, wo ausschließlich Hotdogs serviert werden –und ist glücklich über die wiedergewonnene Freiheit.

Hotdog Close Up (foto)
Koch (foto)

„The Fat Dog“ verbindet die Bodenständigkeit des Hotdogs mit der geschmacklichen Raffinesse der Küchen aus fernen Ländern. Die Gäste des „Fat Dog“ reisen zum Teil aus dem Ausland an, um die Hotdog-Kreationen des Sternekochs zu probieren.

Ron Blaauw sitzt (foto)